Juli 2012 - Dezember 2013

Seit August 2012 sind die Rolling Drunks wieder zu viert. Die Pforzheimer Schlagzeugerin Diana Bartmann reduziert sich für die RDs auf die von ihr eigentlich nicht so präferierte Cajon, haucht der Band damit einen neuen Spirit ein... und hat wieder ordentlich Spaß an diesem Instrument. Nach einer Feuertaufe bei einem Gig in Wiesbaden präsentiert sich Diana erstmals im Dezember 2012 mit den Drunks in einer Show mit den Krautrock-Legenden "Jane" und "Epitaph" in der Reithalle in Rastatt. Die "alten RDs Haudegen" Horst, Georg und Thomas spielen noch mal als Trio eine kurze Südengland Tour zwischen den Jahren im Dez 2012 - und kommen so gut bei ihrem englischen Publikum an, dass sie sofort für eine einwöchige Tour im Juli mit einer Show beim "Lionfest" in Bourton (Dorset) gebucht werden. Seid Januar gibt es dann aber keine Show mehr ohne Diana Bartmann. Durch ihr energetisches und variables Spiel drückt sie den Drunks mehr und mehr ihren Stempel auf - dazu kommt ihre enorme Bühnenpräsenz. Nach dem harten Bruch zwischen Heavy Rock und Acoustic Trio in 2008 groovt sich die Band mit Diana sukzessive zurück in den Rock. Gleichzeitig gelingt es auch den arrivierten Karlsruher Toningenieur Lars Liedtke als Live-Mixer und Soundmann zu gewinnen - eine alte Freundschaft die sich im Frühjahr 2013 bei einem Konzert im DOM, Karlsruhe, intensiviert. Nomineller Höhepunkt in der ersten Jahreshälfte ist mit Sicherheit das Konzert in der Rastatter Reithalle mit der Clem Clempson Band und Chris Farlowe die im grossen und ganzen das Programm von "Colloseum" spielen. Der Kick des Jahres für die RDs ist dann aber doch die UK - Tour in Südengland mit Gigs in Bournemouth, Poole und auf dem Lionfest in Bourton. In UK performen die RDs im Management der Grimmer's Family - Janet Rogers. Diana - mit reichlich Tourerfahrung ausgestattet (sogar Russland) fügt sich nahtlos in die "after show habits" der Drunks ein und findet ihren persönlichen Tourdrink - Wodka Cranberry. Die Herren bleiben gesittet bei British Ale und Jacky/Coke. Hot Spots im Spätjahr sind u.a. der Support für Albert Lee und Hogan's Heroes und die Rückkehr in die JVA Stammheim - für einen Gig! Den letzten Gig 2013 spielen die RDs erstmalig zu fünft in ihrem Stammpub Scruffy's in KA - neu im line-up ist Shafak Gumus aus Istanbul an der Flöte, eine klassisch geschulte, herausragende Musikerin die dem Sound der Rolling Drunks eine völlig neue Note gibt.

JANUAR - JUNI 2012

Seit Januar sind die RDs wieder im Trio - Lisa gönnt sich auf eigenen Wunsch eine kleine Auszeit bis auf Weiteres. Die geplanten Aufnahmen für das neue Album werden auf den späten Herbst verschoben - das Songmaterial erweitert sich zwar stetig, einige Songs präsentieren wir ja auch schon seit 2011 live. Aber ein guter Song braucht einen vernünftigen Text, ein guter Text muss sich in Ruhe in den Track einfügen und Gründe für ad-hoc-Aufnahmen haben wir wirklich nicht. Nebenbei gesagt, wird es mit zunehmendem Alter schwieriger, gute Texte zu schreiben - die guten Stories sind geschrieben, kopieren will man sich nicht, aber der Anspruch ist vernünftiges und interessantes (im besten Fall berührendes) Textmaterial. Und die "alles-Dreck"-Songs kann man mit fast 50 auch nicht mehr schreiben - sonst hätte man wirklich eine Menge im Leben falsch gemacht. Wenn drei Männer mit akustischen Instrumenten auf die Bühne gehen, spielt neben dem Groove und dem Handwerk eben auch die Aussage in unseren Songs eine große Rolle. Aufgenommen wird mit Sicherheit wieder im Twilight Sound Studio in Karlsruhe von Lutz Demmler (der zur Zeit mit ASP mächtig durchstartet). Uns will er aber nochmal produzieren, das freut uns besonders. Die Voraussetzungen für die neue Produktion sind besser denn je - eine große Anzahl befreundeter Musiker aus der Karlsruher Szene wird uns für Soloparts auf (für RDs) ungewöhnlichen Instrumenten zur Verfügung stehen. Jamie Clarke von den Pogues hat sich als Producer für ein, zwei Tracks angeboten (wenn es krachen soll). Wir werden uns für die nächste Scheibe viel Zeit lassen, die Basic Tracks im Spätherbst wie gewohnt zu Dritt aufnehmen und dann ein cooles Album stricken - wir sind zu alt für selbst verschlafenes Mittelmaß und kurze Würfe. Zu den Gigs bisher: Unsere dritte Show in der Bluesgarage in Hannover muss man herausheben - die Garage gehört seit Jahren zu den Top 3 Club Venues in Deutschland. Wenn man darüber nachdenkt, wer vor einem schon auf dieser Bühne stand, wird einem schwindlig, und man wird ein wenig demütig. Was für ein Genuss, dort zu spielen und gut anzukommen. Ähnlich wie in der Fabrik in Bruchsal. Auch ein toller Venue, wir haben dort "Wishbone Ash" supportet und zum zweiten Mal jetzt "Jane" (jeweils promoted von Mario Mayer's Base Entertainment). Mit Klaus Waltz und Charly Maucher von "Jane" sind wir seitdem befreundet - im November werden wir mit einigen Legenden der alten deutschen Rockszene (bekannt als Krautrock) ein Festival in Rastatt spielen - mit dabei auch Epitaph und Eloy. Wenn alles gut läuft, werden wir im Nov./Dez. auch zwei Shows in Südengland mit Andy de Rosa spielen. Die nächste Show ist am 8. August in Wiesbaden.

DEZEMBER 2011

Das 20. Jahr der Rolling Drunks endet ruhig - kein offizieller Gig im Dezember. Aber es war ein schönes Jahr für uns: viele Auftritte mit den RDs und alles, was sich damit verbindet: tolle Kneipen und Hallen, in denen wir auftreten durften, viele Freunde unserer Band, die unsere Gigs besucht haben, und eine Menge Freunde, die wir neu gewinnen konnten - mit einigen sehr intensiven Aftershow Parties. Coole Proben: im Studio A mit Lisa Nicola - das sind die Rotwein-Proben mit Piano - im Studio C rocken Georg, Thomas und ich mit Bier on strings only - alles 131. Apropos Lisa Nicola - fantastische Gigs mit Dir, vielen Dank. Genauso wie an Angelo - part of the pack. Wie immer an Neal Thomson, ohne den es diese Band nicht geben würde - one groove. Special thanks to: Mario Mayer, Moni und Marion - Barmer Bahnhof Wtal, Paul and Keith and the Musicians of the Scruffy's Irish Pub in Karlsruhe, Tanja Steel und Herma Teune, Ralf Menge. Mein persönlicher Dank für all die Jahre an meinen Freund Joachim Kröhn, der mit mir die "Long Road" bis zum Ende gefahren ist - Jo war Rock'n'Roll - cheers, mate - wir werden Dich immer vermissen! - Horst -

AUGUST – NOVEMBER 2011

Great fun live - kleine Kneipen (Stoffwechsel Wuppertal-Ronsdorf) - schöne große Clubs wie Jubez KA (mit Albert Lee und den Hogan's Heroes), Barmer Bahnhof Wuppertal (Beatklub - great location), dazu spontane Jam-Sessions im Scruffy's KA - ein Support für "Wishbone Ash" in der Rockfabrik in Bruchsal - so spielen wir halt rum und haben eine schöne Zeit. Mit Lisa Nicola haben wir eine großartige Pianistin und Sängerin in der Band - a pleasure and a privilege! 2010/11-Saison lag zwischen Stuttgart Stammheim (Knast-Gig), Uni-Halle Wuppertal und Art Center Colchester, Essex, UK - unglaublich, wie vielen komplett verschiedenen Leuten wir unsere Musik anbieten konnten! Das Konzert mit "Wishbone Ash" ist wahrscheinlich der letzte "offizielle" Gig in 2011. Ab März spielen wir dann wieder - next show: Blues Garage Hannover.

MAI - JULI 2011

Spielen oft im Scruffy's Irish Pub in Karlsruhe, offiziell oder Sessions - die "open stage"-Dienstage sind immer der Hammer, das Pub gesteckt voll, bis Du Dich nicht mehr bewegen kannst. Georg am Bass für Keith Hawkins, Jamie Clarke (ex-Pogues), David Readman (Pink Cream 69, Voodo Circle) - RDs mittendrin for a few songs - im Scruffy's ist die Karlsruher Szene. Thanks to Paul Burke (Landlord, The Krusty Moors) - the fairest landlord we ever met! Mit den Supports für Albert Lee and Hogan's Heroes am 20. September (Jubez, KA) und Wishbone Ash am 13. Nov (Fabrik, Bruchsal) haben wir tolle Shows vor der Brust, auf die wir uns sehr freuen. Außerdem jetzt kurzfristig Abraham's Cocktail (06.08.) und später im Jahr im "Schwarzen Schaf" (08.10.) - beides in KA. Recording Sessions in UK: (May) "One Groove" - Horst & Neal - Andy De Rossa on lead - ein alter Thomson/Jabs-Track von 1998, diesmal mit Drums - kein geplanter Release, einfach great fun to record! Greets to "The Birdcage", Thame, Buckinghamshire. Plannings: neues Album ab Januar im Twilight mit Lutz Demmler - sieben Songs geschrieben und arrangiert (need 12 for an album) - mit vielen Gästen aus der Scruffy's-Szene und ein paar Freunden aus England.

FEBRUAR - APRIL 2011

Crazy Kong, Scruffy's, Schwarzes Schaf (alles Karlsruhe) und Mariannenhof (München): Seit Januar spielt Lisa Nicola einige Gigs mit den RDs. Ihre herausragende Arbeit am Keyboard und bei den lead and harmony Vocals gibt unserem Set eine weitere Farbe und ergänzt sich fantastisch mit den Solos von Thomas' Leadguitar. Mit ihr können wir auch die Songs des "131"-Albums ohne Qualitätsverlust in den Liveset integrieren und im Solo-Bereich noch mehr Spannung für das Publikum aufbauen. Auf Basis ihrer musikalischen Klasse hat Lisa - wie Thomas - das feine Gespür für den Song und den Moment, wann man ein Publikum mit einem intensiven Tastengewitter mit auf die Reise nehmen kann. Jetzt prägt sie nach ihrer Arbeit auf den Alben "Dark Actors", "Pukka Blokes" und "131" auch den Livesound mit uns. She's rolling the Drunks - herzlich willkommen in der Band! München: ein großes Wochenende für uns und ein fantastisches Publikum in meiner Stadt - unser Dank an Misssteaks im Support - good job!

DEZEMBER 2010/JANUAR 2011

Diese Zeit ist überschattet von Georgs tragischem Verlust seiner Tochter Nicole. Trotzdem oder vielleicht auch deswegen haben wir das Jahr mit zwei sehr intensiven Konzerten eröffnet: im Scruffy's in Karlsruhe mit Lisa Nicola (piano/voc) und mit Neal Thomson (guitar/voc) - mit ihm habe ich zwei wirklich alte Stücke gespielt. Dann wir drei Jungs im Mad Dog in Wuppertal-Cronenberg mit Georgs Freunden und Familie. Das Konzert dort war eines der intensivsten onstage-Erlebnisse für mich überhaupt. Ich möchte mich bei allen Gästen persönlich bedanken. Beide Konzerte widmet Georg und die Band seiner Tochter Nicole - und jeden weiteren Ton. The show is rolling on: Ein besonderer Gig im "Crazy Kong" steht an, auf den wir uns sehr freuen, am 5. März sind wir wieder im Scruffy's, am 19. März im "SchwarzenSchaf" in der Südstadt-KA, im April in München (Mariannenhof im Lehel) - und kurzfristig auch wieder Wuppertal (tba). In einer sehr schönen Probe nehmen die RDs "I feel Like Silence" jetzt auch in ihr akustisches Programm.

NOVEMBER 2010

Gastpiel im Colchester Art Center, Essex, UK - wir spielen mit "Hobo Chang" und "Out of Nowhere" aus Cambridge. Gig am 19. November im Scruffy's, Karlsruhe - wir spielen u. a. mit Keith Hawkins.

OKTOBER 2010

Statt die neuen Songs im Proberaum zu verfeinern, "proben" die Drunks jetzt auch öffentlich in Scruffy's Irish Pub in Karlsruhe - meistens dienstags, wenn Thomas nicht mit den "Dead Flowers" probt. Wegen des neuseeländischen Sängers und Gitarristen Keith Hawkins (vormals im Duo mit Christoph Fürniß) und dem mitreißenden Publikum ist das Scruffy's derzeitig eine erstklassige Adresse für „Open Stage“ und neueren Covers, die Keith erstklassig bringt - unbedingt empfehlenswert. Wenn die RDs nicht auftreten, unterstützt Georg Keith am Bass bei dessen Vortrag. Am Vortag des Supports für die legendäre Krautrock-Band "Jane" besucht Horst einige seiner alten Helden - die kalifornische Hard-Rock Formation Y&T in der Fabrik in Bruchsal. Am Folgetag dann der Support für "Jane" für Mario Mayers "base entertainment" im gleichen Venue - wirklich aufregende und herausragende Tage. Unser Gig wird von dem erstklassigen Veranstaltungstechniker Harald Nowak (Untergrombach) für Darkselection aus Bad Bergzabern (www.darkselection.de) gemischt und aufgenommen. Es entsteht einer der besten RDs Live-Outtakes. Wie schon im Konzerthaus und im Schlachthof schießt Hans-Joachim Of (www.the-best-of-konzertfoto.de) die Photos und setzt die RDs im wahrsten Sinne in Szene - Hajos Erfahrung für Live-Events (Bands/Sport) schafft diesen besonderen, intensiven Moment und macht ein Photo zu einem Film - cheers, man! Die RDs beschließen den Monat mit einem Gig in einer außergewöhnlichen Location - im Schaufenster des renommierten Musikhauses "Schlaile" in der Fußgängerzone in Karlsruhe - Straßenmusik "de luxe" - wie Georg sagt - hinter Glas, mit trockenem Hintern und im Warmen über PA auf die Straße - great fun!

AUGUST/SEPTEMBER 2010

Traditionell eine Art Sommerpause - natürlich proben wir konstant, um im Fluss zu bleiben. Seit dem Stammheim-Gig haben wir 3 neue Songs ins Programm integriert, die jetzt durch intensives Spielen eine größere Leichtigkeit im Arrangement gewinnen sollen. Insgesamt wollen wir das Programm etwas mehr bauch- und weniger kopflastig gestalten und dem R'n'B etwas mehr Raum geben. "Geht schon klar" - als Opener für den Stammheim-Gig entworfen und den Knackies gewidmet. "Alles in Allem" - Blues in Deutsch ist immer irgendwie eine Herausforderung - aber was kann ein Deutscher dem Blues geben als seine Sprache. Es wird ein sehr zynischer Song über Jammern auf hohem Niveau und über die Angst vor dem Glück. "Guardian Angel" - ein Ego-Shooter-Rocker in HD-Quality - "what if you could solve your problems with a Magnum 44". Darüber hinaus sind 2 weitere Songs in Arbeit.

JUNI/JULI 2010

Nach einem fulminanten einstündigen Set im Vorprogramm von Albert Lee und Hogan's Heroes im Schlachthof in Bruchsal spielen die Drunks nur noch einen Gig im Juli in Mannheim in"Minnie's Pub", eigentlich nichts Besonderes - aber erstmalig seit 2004 wieder zusammen mit Neal Thomson, und auch akustisch. Im finalen Set gibt es ein Wiederhören mit ein paar alten Bandklassikern wie "Middlelane Cruiser" und "Nachts im Park". Die Band beschließt eine Reunion im alten Stil (d. h. Material bis zum „Dark Actors“-Album) für 2011 - Proben in Deutschland mit unserem bewährten, digitalen japanischen Drummer von Zoom und ein kurzes Trainingslager für das "Fine Tuning" mit Neal am Kit im März. Geplant sind dann Gigs mit einem akustischen „Pukka Blokes/131“-Set und danach auf die 12 - like it was in the old days. Wir freuen uns alle sehr darauf und sind sehr gespannt, ob wir den alten Spirit wieder auf die Bühne kriegen.

MAI 2010

Am 21. Mai spielen die RDs für die Insassen der JVA Stammheim.

Mittlerweile ist unser Auftritt für “Wuppertal hilft” aus der Unihalle auch auf unserer Homepage verfügbar, das Echo liegt auf der Hallenspur, eine Bearbeitung war nicht mehr möglich - insgesamt zeigt das Video die Band aber in guter Form, der Sound und der Schnitt des Videos sind trotzdem aus unserer Sicht empfehlenswert.

Nicht vergessen: am 2. Juni gibt es die Chance, eine der letzten großen Gitarrenlegenden live on stage zu erleben in Bruchsal - Albert Lee - ein echter Freund unserer Band, nicht nur weil er “Pukka Blokes” mit uns eingespielt hat. (alle Infos über Albert und die Heroes über unsere Website Links - ansonsten einfach mal “googeln”). Es ist nicht unbedingt erforderlich, ein Fan seines musikalischen Stils zu sein - die Gitarrenarbeit zwischen purer künstlerischer Artistik und einfühlsamen und unverwechselbarem Spiel, dazu die Qualität von Alberts Backup Band mit Gerry Hogan on Pedal Steel, Peter Baron an den Drums, Brian Hodgson am Bass und mit neuem Tastenmann Gavin Povey ist ein wirkliches Erlebnis für jeden Freund handgemachter Musik.
Georg und Albert sind dicke Freunde seit den 60ern und haben auf der Bühne und privat viel zusammen erlebt - so hatte ich das Glück, einen der großen Stars des Country Rock kennenzulernen - für mich ist Albert einer der großen, ehrlichen Künstler - leidenschaftlich, stilprägend, uneitel, warmherzig und schlichtweg beeindruckend. Kurz: was für ein Vergnügen, was für eine Ehre und was für ein Spaß, dass wir diese Band immer wieder supporten dürfen.
Also kommt reichlich: Wir werden wie üblich alles geben, spielen einen Set, auch mit neuen Songs, und dann kommt Albert mit den Hogan's - ihr dürft euch diesen Gig nicht entgehen lassen - wir Drunks freuen uns drauf (one of the big ones!)

MÄRZ/APRIL 2010

Im Cafe Oriente in Karlsruhe spielen die RDs - Georg und Horst zu zweit ohne Thomas - als Opener der Karlsruher Liedermachernacht - Motto: “geht doch”, aber ohne Thomas' Genius keine Sache, die Schule machen wird - Venue und Publikum waren klasse.
Es folgte ein Kneipengig im Scruffy's, auch in KA - Open Stage Night - die RDs werden ihre Probesessions häufiger dorthin verlegen - Bier gut, Leute gut, Kneipe gut.
Die RDs proben drei neue Songs ein, einer wird bühnenreif.
Thomas recorded bei Lutz mit Niki Hellenbroich für dessen neues Album.
Horst schreibt Songs für das neue Projekt mit Neal Thomson.
Mit Promoter Mario Mayer (Base Entertainment) besuchen die RDs seine Veranstaltungen mit Foreigner, Uriah Heep, Nazareth - der Kontakt mit Mario ist für die RDs natürlich ein echter Glücksfall - im Oktober steht der (aus gesundheitlichen Gründen gestrichene) Gig mit “Jane” an, vielleicht auch noch ein Support für Pavlov's Dog.
Base Entertainment hat die Drunks im Programm für akustische Künstler (wie Tommy Emmanuel) und unsere alten Freunde von Dog Track für das harte Zeug (e. g. Nazareth).
Mit Georg geht's backstage zu einigen seiner alten Freunde: Chris Farlowe (zusammen mit Clem Clempson bei der Hamburg Blues Band) - ein sehr cooler Gig.

JANUAR/FEBRUAR 2010

An Horsts Geburtstag besuchen die RDs einen Gig der "Strassenjungs" - well done, Nils!

Nach einem knappen Jahr sind die RDs im Februar wieder auf Tour - Wuppertal und Berlin, große Halle, kleine Kneipe, Indie-Theater - das Spektrum hätte nicht abwechslungsreicher sein können.
Auf ein Benefiz-Gastspiel für "Wuppertal Hilft" in der Unihalle vor 2.500 Zuschauern folgt ein intimer Gig
in W-Ronsdorf im "Stoffwechsel".
Im Artenschutztheater in Berlin können die RDs auch das Hauptstadtpublikum auf sich aufmerksam machen und Folgegigs fürs Spätjahr vereinbaren. Für Horst erfüllt sich ein Traum: ein Gig in der Geburtsstadt seiner Adoptiveltern und eine Aufführung von "Goodnight Berlin" nach einem Stadtbummel nebst obligatorischem Durchlaufen des Brandenburger Tors - fantastisch! In der Pension wartet eine Kiste "Augustiner Edelstoff" (gegenwärtig das No. 1 Band Beer) aus München auf die Band - vielen Dank für die Gastfreundschaft.

Mario Mayer von Base Entertainment bucht die Band ins Vorprogramm von "Jane" in den Schlachthof nach Bruchsal (12. Mai), am 2. Juni werden die RDs an gleicher Stelle für Albert Lee und Hogan's Heroes aufmachen, zwei Tage später (4. Juni) dann wahrscheinlich auch in der Blues Garage in Hannover.
Am 21. Mai spielen die RDs für die Insassen der JVA Stuttgart-Stammheim im Rahmen der "Rock im Knast"-Veranstaltungen - die Band hofft, mit ihrem Programm ein wenig Abwechslung in den Knastalltag zu bringen, und freut sich ganz besonders auf den Gig.
In Planung ist ein Auftritt im Festspielhaus Füssen, voraussichtlich mit der Hamburg Blues Band - das geplante Datum ist der 16.07. Diesen Event werden die RDs mit Lisa Nicola (keyboard, lead & backing vocals) bestreiten und eher blueslastig auslegen - Veranstalter ist auch hier Base Entertainment.
Nachtwerk, Karlsruhe: Horst und Mozart beschließen, zwecks Promotion den RDs-Gig im Rahmen einer Singer/Songwriter-Night - planned 11.03. - auf den Frühsommer zu verlegen.

DEZEMBER 2009

Die RDs beschließen das Jahr live, wie es begonnen wurde, mit einem Gig im Crazy Kong. 2009 war ein gutes Jahr für die Band: Die CD/DVD-Box “131” wurde fertiggestellt und sehr gut angenommen. Die intensive Arbeit an der Box hat sich gelohnt, die Recordings im “Twilight” mit Lutz als Produzent haben durchweg großen Spaß gemacht, die Zusammenarbeit mit Siggi Bracht von “Schwerkraftfilm” hat sich ebenso bewährt. Der Dank der Band geht an alle an der Produktion beteiligten Freunde, die sich mit großem Engagement und Enthusiasmus eingebracht haben – ein Projekt dieser Größenordnung (Album, Live-DVD, Booklet) wäre ansonsten nicht zu stemmen gewesen.

“131” hat den Drunks auch neue Freunde erschlossen, u.a. Mario Mayer von “Base Entertainment” – der Release hat letztlich auch dazu geführt, dass Mario die Band ins Vorprogramm von Tommy Emmanuel im Konzerthaus in Karlsruhe gebucht hat – neben dem Support für Albert Lee in der Blues Garage in Hannover sicherlich ein weiterer Höhepunkt in 09, wahrscheinlich sogar das größte Ding (das soll die Club- und Kneipen-Gigs natürlich nicht abwerten).

Apropos Buchungen: Der Tourkalender für die RDs in 2010 nimmt bereits Formen an – Gigs in Berlin und Wuppertal – hier sogar ein Doppel-Gig (zwei an einem Tag!) inkl. einem Benefiz-Auftritt in der Unihalle, desweiteren Supports für AL im Juni in Bruchsal und wahrscheinlich wieder in der Blues Garage. Neu dazu gekommen ist ein Auftritt in der JVA Stammheim im Mai und eine Einladung von “Mozart” von “Umbra” ins Nachtwerk in Karlsruhe (siehe Tourdaten).

Außerdem haben Neal und Horst die ersten Demos für ein Side Project in England eingespielt – Zieltermin für den Release ist in 2011.

Jetzt noch mal offiziell: Unser Dank geht an alle, die uns im letzten Jahr geholfen haben, sei es im Studio, vor der Bühne, auf der Bühne oder logistisch. Wir bedanken uns für die musikalische, technische und mentale Unterstützung und wünschen Euch ein tolles Jahr 2010!

And of course: We hope to see you soon along the road!

OKTOBER/NOVEMBER 2009

Der Support-Gig für Tommy Emmanuel im Konzerthaus Karlsruhe ist ein absolutes Highlight für die Drunks – einer der wunderbaren Momente für bühnenverliebte Performer, sogar für einen erfahrenen Veteranen des Rock’n’Roll wie Georg, der eigentlich schon überall gespielt hat. Die optische und akustische Ausgestaltung der Halle sind wunderbar, und das musikbegeisterte und anspruchsvolle Publikum lässt sich von den RDs bereitwillig in einen großen Konzertabend geleiten. Dem Topact des Abends angemessen greifen Horst, Thomas und Georg in erster Linie auf schnellere Stücke ihres Programms zurück und eröffnen mit dem rockigen “Wenn Ich Fliegen Lern” und “Lass Mich Los”. Spätestens mit “Let Me Play The Lion Too” mit seinen jazzigen Bassläufen und dem melodiösen Gitarrensolo hat die Band das Publikum in seinen Bann gezogen. “Over Your Skin” schafft den vielleicht intensivsten Moment zwischen Band und Publikum, und mit seinem Solo in “All You Can Eat” erspielt Thomas den ersten Zwischenapplaus für eine erstklassige Solodarbietung – ein schöner Appetithappen für das gitarrenbegeisterte Publikum von Tommy Emmanuel.

Auf die Drunks folgt das launige Martin O’Connor Trio aus Irland und schließlich der australische Weltklassegitarrist Tommy Emmanuel: er spielt einen fantastischen mehr als 2-stündigen Gig, allein mit seinen Gitarren und seinem Publikum – unglaublich in seiner musikalischen Virtuosität und Präsenz als Entertainer. Der Event ist erstklassig organisiert von Mario Mayer und seinem Team von “Base Entertainment” – der Veranstalter und sein Team behandeln die Drunks als First Support, keinesfalls als fünftes Rad am Wagen, und generieren einen erstklassigen Bühnen- und PA-Sound, eine gute Ausleuchtung und eine angenehme Atmosphäre backstage.

Apropos angenehm: Tommy Emmanuel stellt unter Beweis, dass Topkünstler ab einem gewissen Niveau aufwärts keine Arroganz kennen. Schon sein erster Gang backstage führt ihn zur Begrüßung in die Garderobe seines Support-Acts – den Restabend nach der Show verbringen die Drunks mit Tommy an der Bar seines Hotels – ein schöner und anregender Abend mit einem genialen und wirklich großen Gitarristen. Songschreiber Horst erhält im Gespräch mit Tommy eine inspirierende und lakonische Antwort zum Thema Rock’n’Roll: Auf die Frage “How long is your tour gonna last?” antwortet er “Forever”. Whatelse can you say – ein toller Typ (siehe Konzertbericht bei Regiomusik über Tommy Emmanuel Gig - Konzerthaus Karlsruhe - 10.11.2009).

Ihre letzte Live-Show in 2009 wird die Band am 12. Dezember dort spielen, wo sie das ereignisreiche Jahr live am 3. Januar eröffnet hat: im Crazy Kong in Karlsruhe. “Base Entertainment” bucht die Band als Support für Albert Lee im Schlachthof Bruchsal am 2. Juni 2010 – passt gut, denn die Drunks werden Albert Lee und Hogan’s Heroes 2 Tage später auch in der Blues Garage in Hannover supporten. Auch insgesamt werden die Drunks in 2010 wieder eher auf Reisen gehen: im Februar stehen Gigs in Wuppertal und Berlin an. Vorgesehen ist aber auch ein Heim-Gig im Nachtwerk in Karlsruhe, veranstaltet von Gothic-Metal-Performer Mozart im Rahmen einer Songwriter’s Night.

SEPTEMBER 2009

Die CD/DVD „RDs 131“ wird von Joe Brookes (Magazin „Rocktimes“) erstmalig rezensiert und überaus positiv aufgenommen (unter „Reviews“).

Die RDs stellen den neuen Release in der stimmungsvollen „Dorfschänke“ im Karlsruher „Dörfle“ in einem fast dreistündigen Set vor. Sie eröffnen als altbewährtes Trio und greifen im aktuellen Set auch auf akustische Versionen älterer Heavyrock-Nummern vom „Modern Rome“- (e.g. „Alley Cat“) und „Dark Actors“-Album (e.g. „Goodnight Berlin“) zurück – im zweiten Set stellen die RDs die neuen Songs des „131“-Albums vor – mit Lisa N. an den Tasten und als Backing- und Lead-Sängerin.

Auf einem Betriebsfest der Deutschen Bahn spielen die RDs eine Kurzversion ihres „131“-Programms – ebenfalls mit Keyboard-Begleitung – vor den Country-Muckern Andy Forstmann, Jill Morris, Hutch Snyder.

Aus persönlichen – und sehr nachvollziehbaren – Gründen sagt Violinist/Saxophonist Jurek Gill seine Teilnahme am Kohi-Gig am 26. September leider ab.

„Base Entertainment“ (siehe Link bei „Tour Dates“) bucht die RDs als Support für den australischen Ausnahmegitarristen Tommy Emmanuel (siehe Link bei „Tour Dates“) im Karlsruher Konzerthaus – Ticketanfragen für RDs-Freunde, Fans, Supporters bitte über horst@rollingdrunks.de. Die Konzerteröffnung für diesen begnadeten Gitarristen ist eine außergewöhnliche Ehre für die RDs!

JULI/AUGUST 2009

Gerade erschienen: “RDs 131” – am 13.08.09, ein Jahr nach dem DVD-Shooting im Locco Barocco, veröffentlichen die RDs ihre neuen Scheiben, CD und DVD als Doppel-Release. Seit den ersten Recording Sessions im Twilight Sound Studio sind fast 1 ½ Jahre vergangen. Da wir unserem Packaging noch ein ordentliches Booklet mit dem gesamten Textmaterial, engl. Übersetzungen, Credits etc. beilegen und das Ganze auch in einem ansprechenden Layout präsentieren wollten, hat das volle Projekt noch eine weitere Dimension angenommen.

Die Idee für den Doppel-Release ist aus zwei Gründen entstanden:

1. nennen wir es den künstlerischen Ansatz: Thomas, Georg und ich spielen seit vielen Jahren und vielen Gigs zusammen – wir sind so etwas wie eine organische Einheit geworden und haben unseren Stil der Live-Präsentation gelernt und entwickelt – manchmal den Tick schneller, spontaner und härter als im Studio, mehr auf das Publikum und unsere Art des Entertainments fokussiert, auf der anderen Seite haben wir klare Vorstellungen, wie ein Song mit Gastsolisten und Overdubs im Studio dramatisch arrangiert und koloriert werden sollte. Das ist der RDs-Faktor.

2. nennen wir es den kommerziellen Ansatz – wir glauben, dass die Leute hören UND sehen wollen – ich kann noch immer eine Nacht im Halbdunkel meines Musikzimmers mit meinem Lieblings-Vinyl verbringen – aber ich kann nicht erwarten, dass potenzielle Freunde unserer Songs die gleichen Hörgewohnheiten haben. Darüber hinaus sind viele unserer Songs online unterwegs, ob von uns autorisiert oder nicht – wir stellen das Material ja auch selbst online, da man mit Ton-/Bildträgern auch nicht mehr wirklich verdienen kann. So gesehen wollten wir einen Release machen, der mit Audio-CD, DVD-Live-Konzert, Bonusmaterial und Printbooklet genügend Anreize bietet, uns ein Album abzukaufen. Es ist der break-even-Faktor.

Von den oben genannten Faktoren abgesehen sind wir stolz und glücklich, Euch diesen Release zu präsentieren. Wie schon auf „Pukka Blokes“ hatten wir eine außergewöhnlich schöne Zeit im Studio – einer der Vorteile, wenn man älter und erfahrener wird als Musiker – du kennst das Umfeld (und greifst natürlich auf die entsprechenden Leute zurück) – du weißt im Endeffekt auch genau wo du hin willst – alle kreuzen pünktlich auf, sind perfekt vorbereitet, wissen, was sie in den Pausen (während ein anderer Musiker aufnimmt) zu tun haben und tragen mit ihrer persönlichen Leistung zum Song bei – eitel genug, um ihr Maximum zu bringen, uneitel genug, um ihr Maximum als Beitrag zu verstehen.

Aus einigen der oben genannten Gründen habe ich “RDs 131” als unser bestes Werk bezeichnet – ich habe das im Übrigen bei jedem neuen Release gesagt und empfunden, und es muss der Ansatz sein – zumindest der Versuch, den Vorgänger zu toppen, weil man noch ein bisschen mehr verstanden hat – oder zumindest glaubt, verstanden zu haben.

Wir haben alle Songs der neuen CD zuvor live geprobt, dann auch Fehler in Tempo, Länge etc. ausgemacht, haben die Rough Takes (von uns dreien) in Ruhe gehört und uns ein Bild gemacht über die erforderliche Unterstützung – auf “131” also über Pianoeinsatz, Backing Vocals, Geige, Saxophon, Akkordeon.

Wir wollten auch so produzieren – übrigens auch bei der Live Performance – dass wir ohne Percussion einen tragenden Groove etablieren – in der Frühzeit der Beatles hat John Lennon gesagt: “We don’t need no drums – we got guitars” – und wir haben Georg, what can I say.

Mein persönlicher Dank geht an Lutz Demmler, Twilight Sound Studio, Karlsruhe – wir zeigen, was wir machen wollen, er zeigt uns, wie wir klingen können – neben perfektem Equipment und handwerklicher Perfektion am Mischpult kann er Bands in ihren Bemühungen und Zielen perfekt einschätzen. Da wir im Studio die Basictracks live einspielen und natürlich auch betriebsblind werden, ist seine Beurteilung so wichtig – “Track 6 war besser als Track 7, raucht noch eine, dann nehmen wir noch einen zur Sicherheit auf”.

Herausheben möchte ich auch Siegfried Bracht von “Schwerkraftfilm” – er hat unsere DVD im Locco geschossen, geschnitten und optisch arrangiert mit perfekten Überblendungen zur richtigen Zeit – das Medium DVD war mir am Beginn unserer Zusammenarbeit noch völlig unklar. Er hat uns alte Säcke in Szene gesetzt (hübscher sind wir dadurch zwar auch nicht geworden) – aber er ist mit Kameras und Schnitttechnik so dicht an unsere Songs gekommen, dass ich die Live-DVD selber gern ansehe, obwohl wir unser „normales Ding“ gemacht haben, hat er letztlich für den Film die Regie geführt, auf dem Bonusmaterial sowieso.

Das Bonusmaterial geht über fast 30 Minuten und beinhaltet Interviews, einen making-of-Beitrag aus dem Studio und unseren Live-Mitschnitt mit Mozart von “Umbra Et Imago” im Locco Barocco auf “House Of The Rising Sun” – wahrscheinlich nicht nur für mich hat das Duett Mozart/Jabs Kultstatus – mir war es eine Ehre.

Siggi ist Regisseur und Filmemacher – ich bin Liedermacher. Er macht experimentelle Filme (natürlich auch Musikvideos und Promo-Material), wir machen Nischenmusik. Die Zusammenarbeit war ein großer Spaß at any time.

Wir werden ab September noch eine Reihe von Gigs spielen – erste Live-Vorstellung des Release mit Lisa Nicola (Keyboard, H B Vocals) als Special Guest am 11.09. in der Dorfschänke im “Dörfle” von Karlsruhe. Mit Jurek Gill (Geige, Saxophon) als weiteren Gastmusiker spielen wir am 26.09. im KOHI, Werderplatz Karlsruhe, dazwischen noch ein Betriebsfest der Deutschen Bahn (not open to the public).

Die interne Release Party mit den an der Produktion Beteiligten feiern wir im Locco Barocco im November (tba – open to the public). Im Dezember spielen wir im Crazy Kong.

Zum Verständnis des Layout-Konzepts müsst ihr das Booklet entnehmen und die RDs Logos auf den Discs auf die gleiche Höhe schieben (links – Live-DVD – Logo auf 1 Uhr) – (rechts Audio-CD – Logo auf 11 Uhr) – vor dem schwarzen Hintergrund des Disc-Einsatzes sollte sich der Eindruck einer sich verengenden Strasse ergeben zwischen städtischen Altbauten – hier ist die Analogie zu unserem “Pukka Blokes”- Album (open country – city). Auf “RDs 131” sieht man also eine Strasse, die sich aus Sicht des Betrachters verengt, etwas bedrohlich vor dem nicht definiertem Himmel – während “Pukka Blokes” aber die freie Sicht auf die Weite der Landschaft zeigen wollte (basic colour optimistic blue).

Dieser Ansatz soll auch den Unterschied in den Texten unterstreichen – auf “Pukka Blokes” habe ich hauptsächlich über den einsamen Mann auf einer Reise geschrieben – “RDs 131” geht grundsätzlich auf Beziehungen und Liebe – tragische, verlorene, käufliche und ewige Liebe ein. Stellvertretend steht auf jeder Seite der gedachten Strasse ein massives Haus.

Die hervorragenden Fotos sind von Michael Hugel – nebenbei auch Musiker. Ich kannte einige seiner früheren Arbeiten (gleicher Stil, Farbgebung und Winkel von seinen New-York-Fotos) und hatte ihn gebeten, das Haus fotografisch in seinem Stil aufzunehmen und zu bearbeiten. Zoia Kovtunenko und Siggi Bracht haben mein Konzept dann auch zum Leben erweckt.

131 ist übrigens die Hausnummer dieses Altbaus in der Karlsruher Innenstadt – hier haben wir uns zufällig als Nachbarn kennen gelernt: Georg und ich, Ende der 90er – in diesem Haus schreibe ich meine Songs, entwickle sie mit der Band, und hier proben wir auch in den verschiedenen Wohnungen. Kein Track auf der CD, der nicht hier entstanden ist.

MAI/JUNI 2009

Am 30.05. spielen die RDs im O’Sullivans Irish Pub - den 1. Set im Akustik-Trio und den 2. im Quartett mit Lisa N. - und stellen ihre alten Songs in neuem Arrangement und auch ein paar neue Songs vor. Der Gastwirt (ein Schotte!) ist sehr erfreut nach der Show, gibt sogar Gage - was nicht ausgemacht war - und lädt die Band zu einem weiteren Gig im Oktober ein.

1. Zur CD: Das neue Album ist im Ton fertig, es befindet sich jetzt in der Layout-Phase fürs Cover Design. Wir sind uns sicher, dass wir im Vergleich zum Vorgänger „Pukka Blokes“ noch eine Schippe draufgelegt haben.

Der Release wird „RDs 131“ heißen und ist nach der Adresse unseres Mietshauses (erbaut 1901) benannt, wo sämtliche Songs des neuen Albums entstanden sind – von meinem Küchentisch beim Komponieren bis zum Proben und Arrangieren fürs Studio in den Privaträumen des ehrwürdigen Gebäudes.

Während „Pukka Blokes“ noch den Übergang einer harten Rockband ins akustische Liedermacher-Genre dokumentiert, sind die Songs auf „RDs 131“ auf das bestehende Akustik-Trio mit mir, Georg und Thomas zugeschnitten.

Für das neue Album haben wir uns viel Zeit gelassen – die ersten Basic-Tracks wurden im März 08 im Twilight Sound Studio aufgenommen, die DVD im August 08 mitgeschnitten – alle Songs auf der CD sind live erprobt und bis zum Anschlag arrangiert für die Studio-Sessions im Januar 09.

Wir konnten dadurch nicht nur Kohle sparen, sondern die Recordings auch auf einem guten Level perfektionieren – die Arbeitsatmosphäre im Studio war zu jeder Zeit happy und kreativ – alle unsere Gäste kamen hervorragend vorbereitet zu den Sessions, der knappe Terminplan konnte zu jeder Zeit eingehalten werden.

Die Chorus-Parts sind mit weiblichen Backing Vocals unterlegt (Lisa N., Nicole Stober), Lisas Piano-Arbeit findet wesentlich mehr Raum, intensive Violine- und Saxophon-Einsätze durch den polnischen Orchestermusiker Jurek Gill runden das Soundbild ab, und Christoph Fürniß transportiert unsere aktuelle Version von „Over Your Skin“ mit seinem Hohner Atlantik Akkordeon direkt in einen Pub auf den britischen Inseln.

Nicht zuletzt ist es uns mit Lutz Demmler als Sound-Produzenten gelungen, jedem Song Seele einzuhauchen. Neal und ich haben das auf allen „Drunks“-Produktionen versucht – es gelang bereits auf „Dark Actors“ – „RDs 131“ hält diesen Ansatz aufrecht.

2. Der Release enhält 2 Scheiben:

  • Audio-CD: 8 Songs, Laufzeit ca. 47 Min.
  • Live-DVD im Locco Barocco: Laufzeit ca. 80 Min.
  • Bonus-Material: Laufzeit ca. 30 Min.
  • Live-Performance mit Mozart von “Umbra Et Imago” auf “House Of The Rising Sun”.
  • 12-seitiges, vollfarbiges Booklet mit Songtexten, Englisch-Übersetzungen, Credits etc.
  • DVD-Packaging.

Alles in allem liefern wir euch ca. 180 Minuten „Best Musical Entertainment“ in Ton und Bild.

Lutz Demmler hat gemixt, produziert und gemastert – CD und Live-DVD – seine Arbeit ist Garant für beste Audio-Qualität.

Ganz ehrlich: Als wir „Pukka Blokes“ mit Albert Lee abgeschlossen hatten, dachten wir, es wäre unmöglich, die Kurve nach oben fortzusetzen – wir haben es dennoch geschafft.

MÄRZ/APRIL 2009

Am 14. März supporten die RDs Albert Lee und Hogan's Heroes in der Blues Garage in Isernhagen bei Hannover, einem der besten und renommiertesten Venues in Deutschland (nominiert für den LEA Live Entertainment Award 2009). Die Drunks können Alberts Publikum überzeugen und präsentieren einen 45-minütigen Set mit schwerpunktmäßigem Fokus auf die Promotion des neuen Albums. Doch auch ein bayrischer Klassiker wie „Schweinsbrod'n“ wird in der niedersächsischen Hauptstadt begeistert aufgenommen. Horst, Thomas, Georg und Angelo verbringen eine wunderbare Zeit mit den Hogan's in diesem außergewöhnlichen Club – vor einem zwar anspruchsvollen, aber jederzeit begeisterungsfähigen und stiloffenem Publikum. Henry, Chef der Blues Garage, hat uns auch für die nächsten Jahre als Support eingeladen – die RDs freuen sich besonders über diese Anerkennung – an dieser Stelle noch mal vielen Dank für die freundliche Aufnahme und die Buchung im Plaza Hotel.

Wie gewöhnlich bei diesen Gelegenheiten gerät Horst angesichts der Akzeptanz durch Albert und den Hogan's ins Schwärmen: „Das sind alles Musiker auf absolutem Top-Niveau – allein ihre Show zu sehen, ist ein großer Genuss. Doch obwohl sie in einer Liga für sich spielen, gefällt ihnen unsere Musik und unser Vortrag, und sie gönnen uns diese tollen Momente auf Augenhöhe. Arroganz ist nur ein billiger Anzug der Mittelklasse, der dieser Band nicht passen würde.“ Wie auch immer, wir dürfen ja ein bisschen trommeln – Albert Lee und Elio Pace (Pianist und Sänger) loben explizit Thomas' Sologitarre – was für ein Lob – ein Ritterschlag!

Horst und Elio tauschen ihre aktuellen Tonträger – was die Drunks angeht, ist es gegenwärtig noch das „Pukka Blokes“-Album – Elio hat sowohl Alberts aktuelles Album produziert (und ihn auf nahezu geniale Weise modernisiert) als auch sein neues Soloalbum vorgestellt. Nach der Show in Isernhagen äußert sich Elio enorm positiv über unser „PB“-Album – angesichts der musikalischen Klasse dieses Mannes macht uns seine Beurteilung unserer Arbeit enorm stolz. Wir möchten an dieser Stelle Elios Album „A Seat At My Table“ ganz besonders empfehlen – phantastische Piano-Arbeit, druckvolle Horn-Sections, erstklassiger Gesang (inkl. Backings) – lockerer Bigband-Stil und luftiger Rock'n'Roll in ausgefeilten Arrangements mit mitreißendem Timing – deeply recommended!

Die RDs gehen Ende April ins Twilight Sound Studio für die letzten Overdubs und die finale Produktion – Zieltermin für die Veröffentlichung des neuen Albums ist der 01.06.09. Das Zeitfenster im TS Studio ist eng, denn Lutz beendet die Produktion für das neue „Lahannya“-Album und beginnt die Produktion für den nächsten „Umbra Et Imago“-Release – zudem tourt er im Mai mit „Lahannya“ in England und spielt einige Gigs mit „Umbra Et Imago“.

Als Produzenten sind sich Lutz und Horst zudem einig, dass man den DVD/CD- Release zu Ende schmieden sollte, solange das Eisen noch heiß ist. Zwischenzeitlich muss dass Bonus-Material für die DVD mit Siggi Bracht bei Schwerkraftfilm gesichtet und geschnitten werden. Gleichzeitig läuft die Konzeption und das Art-Design für das Packaging – nach den positiven Erfahrungen mit dem Promo-Teaser wird Mediaburn für die Endfertigung beauftragt.

Obwohl der Fokus des nächsten Release auf der neuen CD liegt, plant die Band eine Veröffentlichung im DVD-Packaging – letztlich ermöglicht dieses Format auch eine neue Cover-Gestaltung.

Um das Packaging für „Pukka-Blokes“ zu toppen, müsste der Label RDM bei zwei Tonträgern (CD/DVD) auch finanzielle Anstrengungen vorleisten, die in der augenblicklichen Marktsituation (Downloads, Raubkopien etc.) nicht mehr gerechtfertigt sind. Wir haben im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten immer größten Wert auf eine ansprechende Verpackung gelegt und versuchen natürlich auch ein bisschen mit der Zeit zu gehen – knapp gesagt: DVD-Beilage plus Bonus-Material statt aufwändigem Digipac.

Mit der neuen CD legt die Band ihr insgesamt 5. Komplett-Album vor (inkl. 1. Live-DVD): 1. Two Of A Kind (1998) 2. Modern Rome (2001) 3. Dark Actors Playing Games (2003) 4. Pukka Blokes (2006).

Mit den veröffentlichten EPs – Frühschoppen (1991), Unplugged (1992), Drunklands (1996), Single “Drunk At Christmas” (1998) – wird der neue Release die laufende Nummer 9 in mittlerweile 18 Jahren darstellen.

Es war immer Ziel der Übung, sich nie wirklich zu wiederholen und, wenn möglich, bei jeder Veröffentlichung ein kleines bisschen besser zu werden – und sei es nur durch die musikalische Arbeit und bisher gemachte Erfahrung. Wir sind uns sicher, dass wir dieses Ziel erreichen!

Live: im April im Locco Barocco bei einer privaten Veranstaltung – Ende April wird das Album produziert – deswegen erst wieder live im Mai: entweder 16. oder 30. im O'Sullivans (früher Cafe Wien), im Juni im Kohi (tba) und im Radio Oriente (tba) – geplant sind zudem Gigs in Sinzheim und im Jubez Karlsruhe.

Mitte Juni starten Neal und Horst ein Side-Project: Beginn der Recordings in Neals Studio und zwei bis drei Pub-Gigs in Buckinghamshire und/oder Oxfordshire/UK (tba). Apropos Nebenprojekt: Um Thomas’ erstklassige Gitarrenarbeit noch öfter live zu erleben, besucht die Dead Flowers.

JANUAR/FEBRUAR 2009

Die RDs starten ins neue Jahr mit einem kurzfristig vereinbarten Gig im Crazy Kong. Die „Kongs“ befinden sich seit Monaten in einem zermürbenden Gefecht zwischen Gerichtsterminen, einstweiligen Verfügungen und persönlichen Auseinandersetzungen mit dem Betreiber des im gleichen Gebäude befindlichen Bordells. Die Chronologie dieser Auseinandersetzung kann über unseren Link zum Musikult e.V. detailliert nachvollzogen werden. Trotz der unerfreulichen Situation erleben die Drunks einen schönen und harmonischen Abend im Kong, inklusive Jam Session bis in die frühen Morgenstunden.

Am 27. Januar beginnen die 4-tägigen Recording Sessions für den Audio-Teil des neuen Albums im Twilight Sound Studio, Karlsruhe. Obwohl die positive und kreative Atmosphäre der „Pukka Blokes“-Recording Sessions fast nicht zu überbieten war, erlebt die Band eine echte Sternstunde im Twilight. Besser vorbereitet als je zuvor, halten die Drunks den Produktionsplan minutiös ein und können sich von der ersten bis zur letzten Sekunde auf das Ausfeilen der Arrangements und die nahezu perfekten Vorträge der Solokünstler konzentrieren.

Die Gastmusiker:

Lisa Nicola – Piano, Backing/Harmony Vocals

Jurek Gill – Violine, Tenorsaxophon

Christoph Fürniß – Akkordeon

Nicole Stober – Backing/Harmony Vocals

Hier noch mal explizit unser persönlicher Dank für Eure perfekte Vorbereitung, das pünktliche und flexible Erscheinen bei Proben und im Studio und die phantastischen Beiträge zu den neuen Songs.

Nach den vielen Projekten mit Lutz Demmler (seit „Modern Rome“ – 2001) erscheinen die perfekte Zusammenarbeit und die vielen Annehmlichkeiten in seinem Studio schon fast selbstverständlich. Neben seinen herausragenden handwerklichen Fähigkeiten als Toningenieur und Mixer hat er ein feines Gespür für den richtigen Take, die richtige Stimmung bei der Arbeit und den richtigen Ton im Gesamtkonzept der Produktion. Viele Reviews für „Pukka Blokes“ haben nicht zuletzt die Tonqualität des Albums völlig zu Recht hervorgehoben. Für uns ist Lutz mittlerweile der „George Martin der Rolling Drunks“.

Für Interessierte hier noch mal im Einzelnen ein kurzes Protokoll der Sessions:

Dienstag, 27.01.:
Horst, Georg und Thomas recorden die Basic Tracks live (Guitars, Bass) für „In All Den Jahren“ und „Alter, Was Geht Noch“ (mit Piano direkt im 1. Take aufgenommen). Siggi Bracht (Schwerkraftfilm) filmt das Bonus Material „Studio“ für den DVD-Teil des Albums. Der „Blues in E” (Arbeitstitel) wird neu und live mit Piano eingespielt.

Mittwoch, 28.01.:
Thomas recorded die Parts für Sologitarre und lässt seine Bandpartner im wahrsten Sinne in Ehrfurcht erstarren – super, Alter! Horst nimmt Lead Vocals auf für die neuen Basic Tracks.

Donnerstag, 29.01.:
Bass Overdubs, Lead Guitar, weitere Lead Vocals von Horst, Backing/Harmony Vocals von Lisa.

Freitag, 30.01.:
Chris recorded den Akkordeon-Part für “Over Your Skin”, Jurek recorded die Geige für “Christine” und Saxophon für “Die Einsamkeit Der Wölfe”, Horst singt die noch fehlenden Lead Vocals, Lisa weitere Harmony Vocals und Nicole Backing Vocals. Jureks Beitrag auf dem Saxophon war im Vorfeld nicht geprobt und trifft Lutz und Horst spontan und unvorbereitet in seiner puren Klasse: Er wird einen der schönsten Farbtupfer hinterlassen, die es je auf einem Drunks-Album gab.

Am Ende der Recording Sessions haben die Drunks 7 Songs fertiggestellt, die Album Running Time wird bei etwa 42 Minuten liegen. Abschließend wird Jurek noch ein String Arrangement für „In All Den Jahren“ erarbeiten und einspielen, für „Fliegen“ werden noch Backing Vocals aufgenommen und optional verwendet.

Die abschließenden Aufnahmen werden Ende April stattfinden, danach wird voraussichtlich 2 Tage produziert, das Mastering übernimmt wiederum Lutz. In der Zwischenzeit wird bei “Schwerkraftfilm” die DVD endgefertigt, das Bonusmaterial eingearbeitet und das Druckwerk erstellt. Nach den guten Erfahrungen bei der Fertigung der Promo-DVD wird für die Album-Endfertigung “Mediaburn” beauftragt.

Ein abschließendes Konzept für das Packaging (Verpackung, Material, Booklet etc.) liegt noch nicht vor. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem neuen Audio-Album, perfekt durcharrangiert im „High-End Sound“. Die beigelegte DVD ist letztlich als Bonus geplant und soll die Band und ihre Songs „stripped down“ in ihrer ureigensten Form live präsentieren.

Ziel der RDs war es, die Qualität von „Pukka Blokes“ zumindest zu halten und – wenn möglich – noch ein paar Schritte weiter zu gehen, auch ohne Albert Lee als Zugpferd der letzten Produktion. Ein Vorteil zunehmenden Alters ist der ständig wachsende Fundus an Erfahrung – ohne eines unserer Alben herabwürdigen zu wollen, glauben wir, dass wir mit dem neuen Album unsere bisher beste und kompletteste Arbeit abliefern werden.

Apropos Albert Lee: Wir freuen uns unglaublich, dass unser Freund Albert auch bei der diesjährigen Grammy-Verleihung wieder erfolgreich war, in der Sparte „Best Country Instumental“. Auf seiner diesjährigen Tour mit „Hogan's Heroes“ werden wir ihn voraussichtlich in der Blues Garage Hannover supporten.

Die Promo-DVD wird demnächst online gestellt, das aktuelle Band-Logo (von Siggi Bracht) wird in nächster Zeit unsere Homepage zieren.

NOVEMBER/DEZEMBER 2008

Die RDs bereiten sich intensiv auf die Studio-Sessions im Twilight Sound im Januar vor. Die im Frühjahr aufgenommenen Backing Tracks werden mit Piano- und String-Arrangements veredelt, darüber hinaus ergänzt die Band die Track-Liste für die Audio-CD um drei weitere brandneue Songs. Im November filmt Siggi Bracht von Schwerkraftfilm das Bonus-Material für die DVD. Der geplante Umfang des nächsten Releases mit Audio-CD und DVD erweist sich als zu umfangreich, um den geplanten Veröffentlichungstermin Anfang 09 einzuhalten.

Als besonders spannend erweist sich der Umstand, dass die Band einige der neuen Tracks seit Januar im Programm und mit den Pukka Blokes auf DVD bereits eingespielt hat. Das neue Album soll kein müder Abklatsch der Live-Versionen sein; auf der anderen Seite gilt es, den puristischen Ansatz der Pukka Blokes nicht durch gnadenlose Über-Produktion (mit Keyboard, Geigen, Chor, Akkordeon etc.) zu verwässern.

Ein Höhepunkt der Vorbereitungsphase ist die Zusammenarbeit mit Lisa Nicola – ihr großartiges Bluespiano wird auf dem neuen Album eine weitaus prägnantere Rolle spielen als auf der „Pukka Blokes“-CD. Ein weiterer Unterschied zum letzten Album wird ihr stimmlicher Einsatz im Satz- bzw. Duettgesang sein – eine große Ehre und ein außergewöhnliches Vergnügen.

Aus den Ergebnissen des Locco-Gigs schneidet Siggi Bracht eine Promo-DVD (Teaser) für potentielle Veranstalter – das Ergebnis wird auch in Kürze hier auf unserer HP ebenso wie auf anderen Portalen zu sehen sein.

Die RDs bedanken sich bei allen alten und neuen Freunden unserer Musik für den intensiven Support in 2008 – einige haben sich beschwert, dass wir nicht mehr draufhauen – machen wir auch wieder, irgendwann – doch im Augenblick haben wir enormen Spaß an der akustischen Präsentation – ganz dicht am Ton, am Publikum und am Text – „Heavy Rock Goes Kleinkunst“. Nochmal vielen Dank an alle Freunde, die den Weg mit uns gehen.

Very special thanks to:

Neal, Angelo, Lutz, Mozart und Nanne (Locco Barocco), Martin (Viktoriagarten); Peter und Astrid; Siggi Bracht und Ruben (Schwerkraftfilm); Bettina und Winnie; Nicki, Norbert, Thomas, Peter und Karo (München); Stahli (Dog Track).

Unserem Publikum im Locco Barocco beim DVD-Konzert im August – ohne euch hätte die Sache nicht funktioniert und ich hätte mächtig Geld in den Sand gesetzt.

Mein ganz persönlicher Dank geht an Marion, Erik, Georg und Thomas (for the continuous support) – so schreibe ich Songs – mit, für und über Euch – cheers!

Alles Gute für 2009!

SEPTEMBER/OKTOBER 2008

Statt Livegigs zu spielen, bereiten sich die RDs in der zweiten Jahreshälfte 08 auf die weiteren Recording Sessions für ihr neues Album vor. Nach dem August-Gig im Locco Barocco ist der visuelle Teil der neuen Produktion soweit im Kasten, mit hervorragendem Bildmaterial von Siggi Bracht von Schwerkraftfilm und einem genial aufgenommenem Livesound von Lutz Demmler. Jetzt gilt die volle Konzentration dem Audio-Teil des nächsten Albums. Nachdem die neuen Songs in der „2 guitars, 1 bass, 1 singer“-Trio-Version bereits in einer – dem Songschreiber wichtigen – puren und energetischen Version für den nächsten Release vorliegen, nimmt sich die Band nun etwas mehr Zeit, dem Audio-Teil mit herausragenden Gastmusikern und klassischen Instrumenten in variantenreichen Klangfärbungen eine besondere Note zu geben. Fest gesetzt für die Tasten und ein paar Backing Vocal Tracks ist Lisa Nicola, fest gesetzt sind auch Jurek Gill für Violine und Saxophon, Christoph Fürniß für Akkordeon und Nicole Stober für zusätzliche Backing Vocals.

AUGUST 2008

02.08. Locco Barocco: Ein unvergleichlicher Abend in einem der schönsten Venues, in denen die RDs jemals auftreten durften – nach der Opening Night im Locco Barocco war es mehr oder weniger klar, dass die RDs hier ihre erste offizielle DVD auf den Weg bringen – gefeatured von Mozart und “Umbra Et Imago”, live gemixt und recorded von Lutz Demmler, gefilmt von Siggi Bracht von Schwerkraftfilm und zelebriert vom Locco Barocco-Team.

Horst: “Natürlich war die Show randvoll mit Ehrengästen, die uns von der ersten Sekunde an ein perfektes Auditorium für die DVD-Produktion bieten wollten, mir ging der Stift 1 zu 100, ihr werdet das auf der DVD sehen. Ich war so nervös, dass ich mich wundere, dass ich überhaupt Gitarre spielen konnte – wir sind keine Band, die ein Fimteam über 30 Shows mitschleppen kann, um die Highlights rauszupicken – wir nehmen auch im Studio live auf, können aber 6 oder 7 Takes spielen (und overdubben, um Zeit zu sparen), bis wir mit unserer Arbeit zufrieden sind – hier musste alles gleichzeitig passieren: exakter Groove, Konzentration, Animation, gutes Handwerk, Gefühle transportieren und Songs interpretieren. Aber dann war das Locco voll bis unters Gewölbe mit einem wunderbaren Publikum, und dann macht es einfach nur Spaß, zu spielen und alles zu geben, bis man vom Hocker kippt.

Kurz und gut: Ich bedanke mich bei Thomas und Georg für ihre konzentrierte und exzellente Arbeit auf den Saiten, bei Lutz, Mozart und Siggi – stellvertretend für die wunderbare und diskrete Arbeit am Sound, Licht und Film – und bei allen, die an diesem Abend live bei uns waren!”

JULI 2008

Special Events:

- Der Brunchtime-Gig im Viktoriagarten als RDs-Sommerfete ausgerufen mit Special Guests wie Mozart mit Gefolge, dem Bassisten von “Dog Track” und unserem ehemaligen Drummer – dazu der erste offizielle Live-Gig von Horst mit seinem Sohn Erik – Setlist: “Like Father And Son” (Bonus-Track vom “Pukka Blokes”-Album), “Get Back”, “TNT” – eine fantastische Atmosphäre in Karlsruhes ältestem Pub, wie bei einem klassischen Lunchtime-Gig in UK.

- Crazy Kong Hoffest: Die RDs eröffnen gegen halb 11 und finalisieren mit einem melodiösem Set auf der Rampe des neuen Kong ab 4 Uhr morgens. Organisation, Sound, Catering war wie immer herausragend – vielen Dank Muli, dass du unser Tour-Shirt getragen hast, vielen Dank an Hessla für den Mix und an Sonja, weil sie viel besser kickert als wir, vielen Dank an alle Kongs, die mitgeholfen und uns supportet haben. Wir Drunks lieben das Kong – einen Song mehr werde ich noch über euch schreiben!

JUNI 2008

Die RDs spielen die Opening Night im Locco Barocco (vormals Kulturruine), einem wunderbar stimmungsvollen, historischen Gewölbekeller in Karlsruhes ältestem Stadtteil Grötzingen (check Tourdaten). Beschallt von Lutz Demmler spielt die Band einen ihrer besten Sets im laufenden Jahr – ein Highlight war sicher auch die gemeinsame Performance mit Mozart bei zwei am Vorabend geprobten Songs – ein Mordsspaß für alle beteiligten Musiker und Grund genug, diese Zusammenarbeit im gleichen Verfahren sukzessive zu erweitern. Die Drunks vereinbaren mit Mozart ein längerfristiges Engagement als Hausband für die Kulturabende – das Locco Barocco soll sich auch als Künstler-Cafe für Kreative aller Sparten und Genres etablieren.

Ähnlich und trotzdem ganz anders ist der Ansatz des Crazy Kong – die RDs sagen ihre Teilnahme auf dem ersten Hoffest des Kong am 25.07.08 in der neuen Location am Westbahnhof sofort zu.

Den Brunchtime-Gig im Viktoriagarten am 13.07.08 (Sonntag!) werden die RDs zum Anlass nehmen, alte Freunde und Weggefährten sowie befreundete Bands im Rahmen eines kleinen Sommerfestes in einem von Karlsruhes ältesten und schönsten Hinterhof-Biergärten zu begrüßen. Gemäß der englischen Tradition des Lunchtime-Gigs wird die Show schon gegen 11 Uhr morgens beginnen und sich bis in die frühen Abendstunden von Kaffee über Bier bis zu sonstigen Genussmitteln ziehen. Danach erfolgt dann auch das gemütliche Beisammensein bis in die frühen Morgenstunden.

APRIL/MAI 2008

Die Live-Einsätze der RDs/Pukka Blokes im April sind eher privater Natur – eine Geburtstagsfete in Wörth und ein weiterer Gig anlässlich des Geburtstages von Andy Forstmann (er hilft ab und zu bei “Truck Stop” aus). Ein besonderer Genuss ist der erste gemeinsame Live-Auftritt nach vielen Jahren mit Lisa Nicola auf “All You Can Eat” – ein schöner Vorgeschmack auf die kommenden Recordings für das neue Album.

Gothic Metal-Legende Mozart (von “Umbra Et Imago” mit Co-Produzent Lutz Demmler) lädt die Drunks ein für eine Show in seinem neuen Club – Locco Barocco v.s. Kulturruine. Spirit e.V. erweitert sein gewohnt anspruchsvolles Programm um einige Facetten im Bereich der Spartenmusik, und mit hoher Wahrscheinlichkeit sind die RDs/Pukka Blokes exakt die Band, die ihren Beitrag leisten kann zu einer kommerzunabhängigen und dennoch unterhaltsamen, kreativen Subkultur für ein breitgefächertes, unangepasstes Publikum. Wie auch immer – die RDs sind sehr gespannt und freuen sich auf die Show am 06. Juni in Grötzingen (bei Karlsruhe – check Tourdaten).

Im Mai spielt Horst schon zum zweiten Mal im laufenden Jahr einen Akustik-Gig mit Neal – dieses Mal in Watlington bei Oxford zusammen mit dem italienisch-stämmigen Songwriter Andy de Rosa und “Rip The Joint”, Neals aktueller Bluesband. Andy promotet sein aktuelles Akustik-Album und gibt einen Vorgeschmack auf seine neue, von Neal produzierte CD. Paul von “Rip The Joint” zeigt seine herausragende Qualität als Slide-Gitarrist und liefert originales Delta Blues Feeling. Neal trommelt im amplifizierten Line-up für beide Acts und produziert die jeweiligen Tonträger.

Im gemeinsamen Teil der Show greifen Neal und Horst natürlich auf älteres Material zurück (die angesetzte Probe wurde zu Gunsten eines ausgedehnten Pub Crawl entsprechend gekürzt) und performen “The Long Road”, “Schweinsbrod’n” und “Nachts Im Park” und finalisieren gewohnt sentimental mit “Dublin Lady”. Die alte Magie der jahrelangen Zusammenarbeit und Freundschaft ist natürlich immer noch spürbar. Nicht nur deshalb wird Neal einen Song für das neue Album schreiben.

FEBRUAR/MÄRZ 2008

Horst, Thomas und Georg starten die Gig-Saison 2008 unter dem Motto “Heavy Rock Goes Kleinkunst” mit Shows im Kaisergarten, Viktoriagarten und im neuen Crazy Kong (alle Locations in Karlsruhe). Dank Neals Teilnahme konnte beim Gig im Viktoriagarten auch auf das älteste Songmaterial (“Dublin Lady” und “Go, Lassie, Go”) zurückgegriffen werden. Der angekündigte Charity-Gig in UK verschiebt sich mangels bezahlbarer Location für den Veranstalter in Richtung Mai oder Juni. Ende April spielen die RDs auf privaten Veranstaltungen in Wörth und in Baden-Baden.

Im Februar nehmen die RDs die ersten 5 Tracks für ihr neues Album im Twilight Sound Studio auf. Leider steht der Genius von Albert Lee für die neue Scheibe nicht zur Verfügung – Albert spielt auf einer großen Anzahl marktorientierter Produktionen für angemessene Gage und steht natürlich unter Druck, wenn er bei privaten Kleinproduktionen seine Künste “für umme” zur Verfügung stellt. Schade für die RDs, aber sehr verständlich – um so höher ist zu werten, dass Albert auf “Pukka Blokes” am Start war – ein großer Glücksfall für die Band, einen der besten Gitarristen aller Zeiten auf einem gemeinsamen Tonträger gebannt zu haben.

Leider hat sich Albert im Laufe einer Tour in Frankreich den rechten Arm gebrochen – es muss furchtbar für ihn sein, über Wochen nicht spielen zu können – gute, und schnelle Besserung,  Albert, und vielen Dank für Deinen Einsatz bei den RDs!

Die Basic Recordings im Twilight liefen allerdings gut: Die Gitarren-Tracks und Georg’s Bass sind im Kasten, ebenso Thomas’ Sologitarre auf 3 Tracks. Lisa Nicola wird neben ihrer Piano-Arbeit noch ein paar Backing Vocal Tracks einsingen, Jurek Gill arbeitet an einem String Arrangement für “Christine McQueen” und am Saxophon-Part für zwei weitere Tracks. Christoph Fürniß übernimmt das Akkordeon auf “Over Your Skin”. Zusätzliche Backing Vocals werden von Nicole Stober eingesungen. Deadline für die Recordings ist Oktober, geplanter Release für das neue Album ist Dezember.

JANUAR 2008

Der Januar ist bezüglich News kein unerheblicher, aber ein z. T. unerfreulicher Monat für die RDs.
Horst Jabs: “Conny Wind verlässt die Rolling Drunks. Die Gründe hierfür liegen u. a. im zwischenmenschlichen Bereich bei ihm und Georg. Eine Rockband kreiert, gewinnt und verliert zusammen. Wenn die Chemie innerhalb der Gruppe – aus welchen Gründen auch immer – nicht mehr funktioniert, ist die gesamte Band in ihrem Fortbestand gefährdet. Als Bandleader war ich zu meinem größten Bedauern gezwungen, eine “personelle” Endscheidung zu treffen: Ich habe viele Brunnen geputzt mit Georg und Conny – mit Georg allerdings ein paar Jahre länger. Der bewusste Morgen in London Heathrow und Georgs musikalische Partnerschaft beim “Pukka Blokes”-Album haben letztlich den Ausschlag gegeben – zudem ist Georg einer meiner engsten Freunde.

Die Zusammenarbeit mit Conny hat meine Band ein großes Stück weitergebracht. Durch sein musikalisches Engagement und sein kreatives Gespür hat er entscheidend dazu beigetragen, einige ältere RDs-Nummern zu veredeln und meine neuen Songs auf den Weg zu bringen: “Christine McQueen” und “Unter den Brücken” sind hervorragende Beispiele für sein kraftvolles, aber sensibles Drumming. Cheers for that.

Die Rolling Drunks fokusieren sich jetzt auf das akustische “Pukka Blokes”-Trio und spielen ihr neues Programm (auch unter dem Namen “Pukka Blokes”) erstmalig im Kaisergarten in Karlsruhe. Neben den Songs des aktuellen Albums spielen die drei eine Reihe von neuen Nummern aus dem heavy Line-up im “Liedermachergewand” unter dem Motto “Heavy Rock Goes Kleinkunst”. Darüber hinaus feiern einige ältere Nummern, die ihren Weg nie ins elektrifizierte Set fanden (wie “Over Your Skin” und “God Is With Those Who Pray”), ihre deutsche Bühnenpremiere. Nach nur vier gemeinsamen Proben performt die Band knapp 3 Stunden – mit einer kurzen Raucherpause für Musiker und Publikum – bereits auf gutem Standard und erprobt das neue Programm erfolgreich auf Tragfähigkeit. Alles in allem war es eine gelungene Premiere.

Die Aufnahmen für das neue Album in Lutz Demmlers Twilight Sound Studio in Karlsruhe beginnen am 21. Februar – aus heutiger Sicht wird Albert Lee seine Overdubs am 12. oder 13. März einspielen – allein Alberts Zusage für eine weitere Teilnahme an einem RDs-Projekt ist phantastisch – die Terminierung richtet sich natürlich nach seinem Terminplan für die Deutschlandtour der Hogan’s Heroes.

Dezember 2007

1. Neben allen Freunden und Fans, die uns 2007 unterstützt haben, möchte ich mich namentlich bei meinen Freunden Georg, Thomas und Conny bedanken, weil sie ihr Blut in meine Songs bringen.

Im Besonderen möchte ich mich bei Andreas Maucher bedanken – Chef und gelegentlich einziges Mitglied unserer Roadcrew seit vielen Jahren: Proberaum-, Bühnen- und Hallenbeschallung, Zeug schleppen, aufkreutzen, wenn gebraucht, Equipment besorgen und besser aussehen als die Musiker, alles das und noch viel mehr ist Andreas (Angelo) für die RDs – vielen Dank.

Vielen Dank an meine Marion, es gäbe keine RDs ohne sie – I’m your motorcycle man.

Vielen Dank an meinen Freund und musikalischen Partner Neal Thomson.

Vielen Dank an Albert Lee und Hogan’s Heroes – große Künstler, von denen ich lernen durfte, und Alberts Namen, der uns viele Alben verkaufen ließ.

Lisa und Georg für die Arbeit im Internet, aber noch viel mehr für ihren unschätzbaren Beitrag zu meiner Musik.

Vielen Dank an die Musikmagazine und Internetportale, die unser Album und die Band so positiv besprochen haben.

Vielen Dank auch an Euch, die ihr uns applaudiert habt, wenn ihr gefühlt habt, dass wir es verdienen.

Deswegen machen wir Rock’n’Roll.

Alles Gute für 2008!

- Horst Jabs -

2. Die RDs geben ihrem Baby einen zeitgemäßen Namen (Horst Jabs’ RDs), sofern ein Name wie Horst Jabs zeitgemäß sein kann – während der Zeit in England wurde dieser Name oft mit “Horse” verwechselt, was meistens zu witzigen Irritationen führte.

Wie auf der Homepage angekündigt, promoted die Band 2008 auch wieder das Material ihrer bisher erfolgreichsten Platte “Pukka Blokes” (mit dem legendären Gitarristen Albert Lee) und beginnt die Saison mit Kneipen-Gigs (siehe Tourdaten).

Ihr neues, akustisches Programm umfasst neben den “Pukka Blokes”-Rennern auch frisch arrangierte Versionen des aktuellen RDs-Repertoires: “Christine McQueen” und die leichtgängige, aber düstere Variante von “Die Einsamkeit der Wölfe” – und wieder lebt die Geschichte durch Weicks Gabe für epische und poetische Erzählungen auf sechs Akustik-Stahlsaiten, gibt Raum für Grimms kraftvollen und melodiösen Bass und ermöglicht Jabs, mit sanftem Lächeln und geschwärzten Augen böse Geschichten zu erzählen über schöne Huren mit tiefer Seele, korrekte Beschützer, miese Kunden, Motorradclubs und Schweinebraten.

Im Internet sind die RDs mittlerweile mit ihren neuesten Songs vertreten – ungewöhnlich für Rock-Dinos alter Schule – releasen sie doch live vor dem Gang ins Studio. Herausragend bei diesen Outtakes sind vor allem Conny und Georg, die ihren Groove mit enormer Wucht synchron vortragen, aber jederzeit in der Lage sind, einen Song in eine atmosphärisches Breite zu tragen, nur um den Gitarren und der Stimme ein Bett zu geben – und dann mit brachialer Gewalt zurückzukehren und harten Rock zu zelebrieren.

Horst: “Neue Songs wie “Christine” und “Wölfe” kommen beim Publikum offensichtlich gut an – früher waren wir erst im Studio, jetzt präsentieren wir unser neues Material sofort im Netz und freuen uns einfach, wenn die Leute unsere neuen Songs gleich anhören können. Ich bin der Typ der die Stücke schreibt, aber Thomas, Georg und Conny geben ihr Blut – was über die Rampe geht, ist immer ein Band-Produkt!”

November 2007

Als Special Guest pre-headlinen die RDs “Rough Lingo”, bei deren CD-Release-Party für das Album “Freund Oder Feind” im Karlsruher SUBSTAGE mit den talentierten Newcomern “Siofore” als Opener. Wie der “Rough Lingo”– Drummer Christoph Fürniß treffend bemerkt, bieten die Bands dem satt gefüllten Substage nicht nur ein Treffen der Generationen, sondern auch eine “Tour De Force” durch eine Vielzahl unterschiedlichster Stilrichtungen des harten Rock. Die Drunks spielen einen komprimierten 45-Minuten-Set und stellen vor allem ihre neuesten Songs in den Mittelpunkt der Show. “Fly” überrascht und begeistert als neuer Opener, “Die Einsamkeit Der Wölfe” gibt dem Gig stilistisch und textlich bisher nicht produzierte dunkle Noten in Richtung anspruchsvollem Deutschrock, und “Christine McQueen” ist sowieso auf dem Weg, sich zu einem neuen RDs-Klassiker zu entwickeln.

Einzig “It's A Deal” präsentiert die “älteren” Drunks des “Modern Rome”-Albums und erscheint im aktuellen Programm der Band fast als – allerdings begeistert angenommener - Oldie. Natürlich beschließen die Rolling Drunks mit “Goodnight Berlin” und “Karthago Muss Fallen” – Horst: “Es ist ein fantastisches Gefühl, wenn du dem Publikum zum Schluss noch ein paar Songs bieten kannst, auf die sie wirklich warten – keine Covers, sondern deine Babys”, und ergänzt: “Wir sezieren uns nie öffentlich, aber Georg und Conny haben sich heute als Rhythmus-Gruppe selbst übertroffen!”

Neben der herausragenden Atmosphäre auf der durch viele außergewöhnlichen Musiker geheiligten Bühne im Substage kickt das partnerschaftliche und kollegiale Miteinander der beteiligten Musiker und Bands und schafft nicht nur die gewünschte Partystimmung sondern auch perfektes Entertainment für das Publikum.

Die Substage-Show wurde mittels Video aufgezeichnet und wird – nach Prüfung des Film- und Soundmaterials – als offizieller RDM-Release wahrscheinlich im Dezember oder Januar veröffentlicht.

Die RDs erhalten Angebote für Gigs in St Petersburg und San Diego.

Oktober 2007

Beim “Catch The Bus”-Gig in der “Roten Taube” stellt die Band einmal mehr ihre Flexibilität unter Beweis: Um Stress für den Veranstalter und frühzeitigen Showabbruch wegen Anwohnerbeschwerden zu vermeiden, setzen die Drunks ihren Akustik-Set kurzerhand ans Ende ihres Programms und performen zwischen 21 und 1 Uhr. Aus Rücksicht auf die große Anzahl Raucher in ihrer Fangemeinde splitten die Drunks ihre Show überdies in vier Sets. Alles ungewöhnlich und neu, letztendlich aber sehr erfolgreich: Während die Band im ersten Set noch mit angezogener Handbremse spielte, um die typische Kneipen-Laufkundschaft zu binden, wurde im zweiten Set deutlich hochgeschaltet, um schließlich im dritten Set mit “Christine McQueen” und “Karthago” ein furioses Finale zu setzen und die (trotz Smoking Ban) gut gefüllte Taube restlos zu begeistern.

Überrascht stellt die Band im “Pukka Blokes”-Set fest, wie gut die Reduktion auf akustischen Rock nach dem Big Bang des vollen Line-ups funktioniert. Gefühlvoll unterstützt von Conny am Drumkit erhält die Performance eine jazzige, jam-artige Note und zieht die Zuschauer in ihren Bann. Die Gitarrenarbeit von Thomas wird mehrfach mit spontanem Zwischenapplaus honoriert, und die Stimmung des Publikums wechselt in Minuten vom lautstark und enthusiastisch feiernden Rock’n’Roll-Mob zur ge- und entspannten Stille vor einer Kleinkunst-Bühne.

Apropos Smoking Ban: Während die Drunks verglichen mit der Februar-Show in der gleichen Location mit einem Zuschauerrückgang von ca. 20 % als Hard+Heavy Band vergleichsweise glimpflich davon kamen, steht die traditionsreiche “Rote Taube” in Folge des Rauchverbots nach Aussage des Inhabers in wenigen Monaten vor dem Aus.

Vorab Ankündigung:

Im Rahmen des “Catch The Bus”-Festivals in Karlsruhe rocken die RDs die Rote Taube und performen ihr volles Programm:
1st Set (ab 20 Uhr): die RDs präsentieren ihr Erfolgsalbum “Pukka Blokes” feat. Albert Lee – ohne Albert, aber mit einigen akustischen Highlights aus 16 Jahren Rolling Drunks Music – Horst, Thomas und Georg auf stählernen Saiten und Aku-Klampfen zwischen Heavy Rock, bayrischem Blues und Kleinkunst – be in time to get it.
2nd Set und 3rd Set (ab 21 Uhr): das gesamte brachiale Gedöns mit Conny am Schlagwerk. Raucherpausen garantiert – nach Open Air und Club Gigs unsere erste Show nach dem Smoking-Ban (den wir entschieden ablehnen).

Vorbereitungen für die Album-Release Party von Rough Lingo im Substage Karlsruhe. Mit Recht wird das neue Album von Rough Lingo “Freund oder Feind” im nächsten “Gitarre & Bass” besprochen. Wir sind stolz, mit dieser herausragenden Karlsruher Band ein absolut gelungenes Werk zu feiern.

Neue Songs im Tour-Programm:
“Christine McQueen”
“Die Einsamkeit der Wölfe”

September 2007

Beim Betriebsfest der Deutschen Flugsicherung in Karlsruhe (“Rhein Radar” ist eine der größten Luftverkehrs-Kontrollzentralen in Europa) spielen die Rolling Drunks ihre bisher kürzeste Show als Headliner. Während sich der Wettergott für ein Open Air Mitte September von seiner besten Seite zeigte, waren seitens der Veranstaltungsleitung im Vorfeld nicht die erforderlichen Ausnahmegenehmigungen eingeholt worden – die Polizei beendete die Show nach nur etwas mehr als einer halben Stunde gegen 23 Uhr. Schon vor dem Auftritt der RDs waren beim zuständigen Revier unzählige Anzeigen wegen Lärmbelästigung aus dem benachbarten Stadtviertel eingegangen – aber als die RDs ihre Amps auf 11 drehten, war es mit der Geduld der Anwohner offensichtlich vorbei.

Bedauerlicherweise hatte der Veranstalter schon im Verlauf des Nachmittags das verspätete Erscheinen einer Support Band toleriert und eine 60-minütige Verzögerung des Programmablaufs in Kauf genommen – zum Nachteil der RDs und der Festivalbesucher, die ausschließlich auf die Show der Drunks gewartet hatten. Bis zum abrupten Abbruch durch die Ordnungskräfte begeistern die Rolling Drunks ihre Fans mit einem perfekten Vortrag und beschließen den Gig mit einer 10-minütigen Version ihres neuen Publikumshits, der getragenen und dennoch explosiven Vollblut-Rock-Ballade “Christine McQueen”.

Nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, dass die Deutsche Flugsicherung den Rolling Drunks seit über
10 Jahren im Betriebsgelände kostenfrei eine Practise Base zur Verfügung stellt – die Band bedankt sich explizit für diesen Support!

Neuer Sound-Ausstatter der Rolling Drunks für Gigs ist Martin Meinzer mit seiner Firma KMT Sound, der die Drunks erstmalig bei der “Catch The Bus”-Show in der Roten Taube beschallen wird.
Anlässlich dieses Gigs werden die RDs erstmalig in einer Kneipe nach dem Smoking Ban spielen und – um ihrem rauchenden Publikum entgegen zu kommen – ihren Set versuchsweise in drei Teile splitten: der erste Set (ab 20 Uhr) wird – wie mittlerweile gewohnt – die akustische “Pukka Blokes”-Variante präsentieren.

Zur Vorbereitung der Album-Release-Party von Rough Lingo im Karlsruher Top-Venue Substage treffen die Drunks Christoph und Oliver von Rough Lingo und bemustern deren neue Scheibe. Das Material übertrifft Horsts und Georgs ohnehin hohe Erwartungen: progressiver Crossover auf künstlerisch hohem Niveau, gute Texte, ausgefeilte Rhythmus-Tracks auf klanglich bestem Level produziert – Hut ab! Neben ihrer musikalischen Klasse sind die Rough Lingos übrigens auch wirklich nette Kerle – die Drunks freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit.
Auch im “Substage” wird eine Promo-DVD mitgeschnitten. Die DVD vom Hoffest des Crazy Kong wird demnächst auszugsweise ins Internet gestellt.

“The Long Road” als Single Release vom “Pukka Blokes”-Album ist mittlerweile über 10.000 mal von der Website herunter geladen worden. Der höchste außer-europäische Anteil geht mit 6 % nach USA.

Juli/August 2007

RDs-Frontmann Horst Jabs verabschiedet sich für zwei Wochen zwecks Urlaub mit seiner Familie nach Portugal – im Reisegepäck ist seine Gibson Les Paul Standard und sein ZOOM PS-02 PALMTOP STUDIO, um an den diversen neuen Songs für das volle Rolling Drunks Line-up zu arbeiten und die Recording Sessions für ein weiteres Akustik-Album mit Albert Lee vorzubereiten (Aufnahmebeginn geplant für März 2008). Seit ihrer Comeback Show im Oktober 2006 haben die Drunks ihren Set um sechs neue Songs erweitert und einigen älteren Songs ein – zwar nur leicht verändertes – aber wesentlich dynamischeres Arrangement verpasst.

Die Drunks beschließen das Hoffest des Crazy Kong als Headliner mit einer fulminanten Show zwischen drei und halb sechs am Sonntag Morgen vor einem Publikum, das inklusive “Das Fest” in Karlsruhe z. T. schon seit über 12 Stunden konsequent Live Acts konsumiert hatte und trotzdem formstark einen brillanten Support für die Band bietet. Für die RDs ist der Auftritt beim Hoffest maximaler Spaß: perfekt organisiert im gewünschten Chaos, jeglicher Support (inkl. Drinks und Catering) für die beteiligten Musiker, gewohnt guter Sound auf der Bühne – auch ohne Soundcheck, Übertragung der Show mittels Video-Leinwand auf den wegen instabilem Wetter überdachten Hof.

Die Rolling Drunks möchten sich an dieser Stelle noch mal explizit bei allen am Hoffest beteiligten Musikfreaks (Organisatoren, Helping Hands etc.) bedanken – Horst: “Das Crazy Kong hat einen wesentlichen Beitrag geleistet, dass wir in Karlsruhe überhaupt eine Rockszene aufgestellt haben, denn die Stadt ist cool, aber nicht leichtgängig, wenn es um die alternative Szene geht. Das Kong gibt allen Bands, die ein bisschen was auf der Pfanne haben, die Chance auf den ersten richtigen Gig und laden sie wieder ein nach einem Jahr, um zu hören, ob sich die Band entwickelt hat usw. Dieses Konzept hat nach meiner Auffassung mehr gebracht als jeder politisch korrekte Stadtjugendausschuss. Nicht zuletzt deshalb würdigten die Drunks das Crazy Kong mit einem Song auf dem “Pukka Blokes”-Album.”

Die Rolling Drunks spielen anlässlich der Release Party der neuen CD von ROUGH LINGO (siehe “Links”) einen Support Act im Substage, Karlsruhe, am 17. November. ROUGH LINGO spielt eine Mischung aus Crossover, Power Rock und Hip Hop – sehr interessant, mitreißend und technisch perfekt, definitiv empfehlenswert. Horst: “Rough Lingo ist eine geile Band – wir sind ehrlich stolz, dass wir bei der Release Party abrocken können – als Rock'n'Roll Band eher konservativ – ich denke wir bringen Karlsruhe eine perfekte Show mit allen Elementen der Rock-Musik.”

Smoking Ban:

Erste Probe seit dem 01. August – Biergarten in der Roten Taube schon geschlossen – no smoking im Pub. Wir sind dann zu Georg und haben Flaschenbier konsumiert (also unser wohlverdientes Feierabendbier – machen wir nach jeder Probe, um auszuschwitzen und das Adrenalin zu senken).

Wir haben nachgedacht, wieviele RD-Fans nicht mehr zu unseren Gigs kommen: 3 Stunden – kaum eine andere harte Rockband spielt so lange wie wir – d. h. 3 Stunden nicht rauchen – d. h. Arschgelecke – d. h. dann kauf ich mir die nächste DVD (oder auch nicht, denn was bedeutet eine Liveband on TV für echte Rock'n'Roller?) – d. h. 70% des bisherigen Publikums bleiben vielleicht. Und Rockbands, die nicht für jeden Hasenzüchterverein “Smoke On The Water” spielen, machen jetzt nur noch Musik für Spesen und Eintritt.

Die Diktatur des Zeitgeistes hat uns eingeholt (zum Vergleich: Sebastian Haffners “Geschichte eines Deutschen”) – nur die ersten Nadelstiche – keine Maßnahme, die einer kritischen Nachfrage standhalten könnte (z. B. Warum ist mein Blut besser als das Blut von X oder werde ich 100, wenn ich nicht passiv rauche?).

Keine Frage: durch Drogen (inkl. Nikotin und Alkohol) sterben wir wesentlich früher. Ich frage mich aber, welche Werke der schönen Künste ohne Drogenmissbrauch heute noch Gültigkeit hätten – mit Sicherheit kein Song der Beatles, kein Faust, vielleicht kein Einstein – mit Sicherheit aber “Mein Kampf” (bildende Kunst?).

“Fuck that law – I’m a Rock'n'Roller!”

- Horst Jabs -

Mai/Juni 2007

Bei ihrer Show im Crazy Kong präsentieren die RDs einen um zwei neue Songs erweiterten Set in einer
3½-stündigen Show – davon eine knappe Stunde im akustischen “Pukka Blokes”-Line-up – das Ganze quasi als Warm-up für das bevorstehende Crazy Kong-Hoffest am 20./21. Juli. Die Drunks werden das Hoffest im Laufe der Samstag Nacht beschließen und gegen 2 Uhr früh auf die Bühne gehen – Ende offen. Erfahrungsgemäß ist das Hoffest (als Indie-Alternative im Anschluss an das Festival in der Günther-Klotz-Anlage) sehr gut besucht – wer die Drunks also hautnah (und nicht nur mittels Video-Leinwand im Hof) in den geheiligten Hallen des Kong erleben möchte, sollte sich nicht später als 23 Uhr einen Platz suchen. Da gegen 2 Uhr früh ein Opening auf akustischen Instrumenten völlig sinnlos ist, werden die RDs von Anfang an durchgeladen, also amplified, abrocken und Gas geben. Ein Rückgriff auf das akustische “Pukka Blokes”-Set, z. B. bei Eintreffen von Ordnungskräften wegen Lärmbelästigung wird trotzdem jederzeit möglich sein.

Apropos neue Songs: im Bereich Songwriting erleben die RDs ihre vielleicht kreativste Phase seit den “Dark Actors”-Sessions in Cornwall 2002. Nach knapp drei Jahren mit Drummer Conny Wind wächst die Band nicht nur live zu einer organischen Einheit zusammen. Auch bei Jams im Proberaum werden neue Songideen zügig umgesetzt und arrangiert – nicht zuletzt ein Verdienst der variablen Arbeit am Schlagwerk. So werden beim Hoffest mit “If I Learn To Fly” und “Christine McQueen” zwei neue, sehr unterschiedliche Nummern vorgestellt – getreu der neuen Strategie, Songs erst zu “touren”, bevor sie im Studio umgesetzt werden – wenn überhaupt. Nach 16 Jahren Rolling Drunks Music mit 8 offiziellen Tonträgern (4 Alben, 4 EPs – siehe “Discographie”) hat Horst die Erfahrung gemacht, dass es schwierig ist, die Energie einer harten Rock'n'Roll-Live-Band im Studio einzufangen, auch hinsichtlich des verfügbaren Budgets für Recordings.

In Zeiten des Internets und der Downloads erreicht man zwar als kleines Label sehr schnell ein großes, sogar weltweites Publikum, die Album-Sales bleiben aber in der Regel hinter den Erwartungen zurück. Horst Jabs: “Für die Rolling Drunks stand und steht die Musik im Vordergrund, bestmögliche Songs, bestmögliche Produktion, bestmögliches Packaging, also mindestens ein Digipac und ein 12-seitiges Booklet – im ersten halben Jahr nach der “Pukka Blokes”-Veröffentlichung hatten wir bis zu 5000 Downloads von unserer Homepage allein für “The Long Road” mit Albert Lee, dazu die Downloads diverser Portale – wir haben sogar irgendwelche Indie-Charts in Perth/Australien angeführt. Für einen Song-Download auf “Insomnia” in New York kriegen wir 99 US-Cent, für ein Album 7,99 $. “Pukka Blokes” wurde mit 1000 Stück aufgelegt und ein paar hundertmal vertickt, und wir können als nichtkommerzielle Rockband auf hauseigenem Label absolut zufrieden sein – den Rest verkaufen wir auf Gigs, und zum Schluss wird Rolling Drunks Music (RDM) mit schmalem Gewinn aus der Sache raus gehen – aber wir haben mit Albert Lee auch einen legendären Gitarristen am Start und auch einige Raritäten-Sammler als Kunden abgegriffen – einen Breakeven für die nächste Produktion kann ich nicht berechnen, trotz Albert – sollte mir aber egal sein, ist ja Rock'n'Roll – aber ich werde keine Schulden machen oder gar RDM verkaufen.”

All das muss kalkuliert werden, bevor die Rolling Drunks im Frühjahr 2008 wieder ins Studio gehen, um – wieder mit Albert Lee – einen Nachfolger für “Pukka Blokes” aufzunehmen. Und hier schließt sich der Kreis.
Georg Grimm: “Die Rolling Drunks sind eine absolute Live Band. Die neuen Songs nehmen wir entweder bei einer Live Show auf oder rotzen sie in zwei Tagen im Studio in den Mischer – drei Wochen Studio können wir uns nicht leisten, und für Knebelverträge sind wir zu alt.” Insgesamt erscheint es Georg, als etabliertem Veteranen der deutschen Rockszene, als wenn “die Zeit der Rock-Alben langsam zu Ende geht – aber nicht für uns”, wie er schnell und mit breitem Grinsen nachschiebt. “Im Herbst werden wir Albert bei ein paar Shows in England supporten und dann, wenn er im Frühjahr in Deutschland ist, geht's ins Studio”. Und Thomas Weick legt nach: “Wenn Du mit einem Mann wie Albert Lee ins Studio gehst, sind die Songs schon fast Nebensache – Hauptsache, es klingt gut.”

März/April 2007

Die eigentlich geplante Tour als Support für Albert Lee und die Hogan’s Heroes im “Pukka Blokes”-Line-up reduziert sich aus organisatorischen Gründen zügig auf einen “one night stand” in der Blues Garage Hannover. Quasimodo, Berlin, nimmt keinen Support wegen der späten Anfangszeit der Show – der “Ochsen” in Baden-Baden becatert die Gäste mit einem außergewöhnlich guten Buffet und wünscht deswegen keinen Support-Act – stattdessen werden die Drunks im “Ochsen” im Spätjahr im vollen RDs-Line-up auftreten. Die Gastfreundschaft im “Ochsen” ist unglaublich herzlich, und die Drunks können direkt in die Aftershow-Party einsteigen.

Wie auch immer, die Show in der Blues Garage in Hannover ist für die “Pukka Blokes” ein absoluter Genuss: Ambiente, Bühne, Sound, Publikum und nicht zuletzt Henry und Ramona als Inhaber machen die erste RDs-Show in Niedersachsens Hauptstadt zu einem echten Erlebnis. Zudem können die RDs auch hier einen Folge-Gig für den Herbst vereinbaren – cool, denn die Band präsentiert das durchaus nicht immer leichtgängige Material der aktuellen CD. Das wirkliche Highlight für die Drunks war, ist und wird immer der Support für Albert Lee sein. Horst: “Den Abend zu eröffnen für einen der besten Gitarristen aller Zeiten und diese großartige Band – da kannst du noch so abgezockt sein, da kribbelts dir im Bauch – einfach geil und eine große Ehre ... massenweise Kenner und Musiker im Publikum, die du nicht enttäuschen darfst, und gleichzeitig die Bühne warm machen für die Hogan’s – das macht einfach Spaß.” Als wäre das nicht genug, beglückwünschen Albert Lee und Gerry Hogan die “Blokes” für ihren Set und erneuern ihr Angebot: “You can support us wherever and whenever you want.”

Aber es kommt noch besser für Horst, Thomas und Georg: Albert Lee lobt das “Pukka Blokes”-Album explizit (music/production/layout) und stellt seine Ressourcen auch für die nächsten Recordings “happily” zur Verfügung.

Gleichzeitig arbeitet die Band an den Outtakes des Gigs in Oberstdorf im amplifizierten Line-up, um eine Promo-DVD zu veröffentlichen. Diese Harddisc-Recordings werden im Moment ohne Overdubs und Fakes promo-würdig aufbereitet (far beyond bootleg, but not exactly of album quality), und damit entsteht der erste offizielle RDs-Live-Release ever, in absolut akzeptabler Sound-Qualität ... das Ganze wird asap auf der HP als Livestream-Video zu sehen sein und als Download zur Verfügung stehen.

In der Zwischenzeit verkauft sich das “Pukka Blokes”-Album sehr ordentlich, und die Besuche auf der RDs-HP sprengen erstmalig den 5000er-Level.

Februar 2007

Die Rolling Drunks rocken ihr Heimspiel in der prallgefüllten Roten Taube in Karlsruhe und begeistern ihr Publikum mit einer fast 3-stündigen Show - beginnend mit einem Unplugged-Set um die Songs des “Pukka Blokes”-Albums zu featuren. Danach gibt es - wie gewohnt - mächtig auf die 12: Im elektrifizierten (und elektrifizierenden) Hauptteil der Show präsentiert die Band neben den Klassikern aus 16 Jahren Rolling Drunks Music auch eine Reihe neuer Nummern, wie das variable und teilweise düstere “Unter den Brücken” und den schnellen Riffrocker “Red Dove Rock” - letzterer eigens für den Taube-Gig 2 Tage vor der Show komponiert und arrangiert.
Durch das facettenreiche Drumming von Conny Wind (zwischen knüppelhart und balladesk-filigran) ist die Band vielseitiger und interessanter als in früheren Jahren und kann ihren Set jetzt auch mit der notwendigen Dramatik unterlegen. In ihm findet die ausgefeilte und groovige Bassarbeit von Georg Grimm einen kongenialen Partner. Herausragend ist auch die Sologitarre von T-Dabbeljuh (Thomas Weick), der das Publikum durch sein ungewöhnlich variables und effektvolles Spiel fesselt und mehr als einmal zu spontanem Applaus und Standing Ovations mitreißt - ein Thomas Weick-Solo erstickt nie in billigen Klischees oder eindimensionaler Effekthascherei. Mit dieser Band im Rücken, inszeniert durch die versierte Soundarbeit von Enzo Morgana am Mixer, packt Horst Jabs als klassischer Frontman alter Schule sein Publikum von der ersten Minute an und lässt es bis zur letzten Zugabe nicht mehr los. Auch für eine alte, abgezockte Rockeinheit wie die Drunks war die Show in der Roten Taube großes Kino.

Die Ausschweifungen der Aftershow Party toppt die Band eine Woche später anlässlich Connys Geburtstagsfete - selbst für Rolling Drunks-Verhältnisse eine sehr versierte und disziplinierte Arbeit beim Konsum alkoholischer Getränke jeder Art. Herausragende Unterstützung beim Feiern finden die RDs in Harry “W-Bär” Weber und Uli Lenz von “GELBSUCHT”, einem absoluten Aushängeschild der süddeutschen Rockszene. Die Bands verstehen sich auf Anhieb und vereinbaren, sobald wie möglich auch gemeinsame Shows zu spielen.

Januar 2007

Die Drunks beginnen die Saison mit einer Show beim "Golden Flight Level 2007" in Oberstdorf beim jährlichen Ski-Event vor 500 Fluglotsen aus aller Welt - gefeiert von den Rockfans, gehasst von den Disco-Gängern, polarisierend wie immer und spielerisch in bestechender Form - um im Sportjargon zu bleiben. "Als wären Motörhead auf Mallorca", sagt Horst nach der Show und grinst: "Schade, dass es keine Schlägereien gab."
Die RDs bedanken sich explizit bei den Organisatoren des Mega-Events – Sound, Licht, Unterbringung, Suff - großes Kino - cheers. Wie üblich läuft die Aftershow-Party etwas aus dem Ruder - Thomas und Georg irren leicht angeheitert bis sechs Uhr früh auf der Suche nach ihrem Hotel durch Oberstdorf - die mittels Handy um Orientierung gebetene Polizei hilft den Jungs zwar nicht weiter, nimmt sie netterweise aber auch nicht in Gewahrsam.
Georgs spezieller Dank geht an eine Oberstdorfer Bürgerin, die nach intensivem Klingeln im Morgenrock vor ihr Reihenhäuschen trat und offensichtlich angst- und aggressionslos Auskunft über den gegenwärtigen Standort der Musiker gab ("Ihr seid hier in Oberstdorf").
Einziger, wahrscheinlich unwiederbringlicher Verlust ist Thomas' Brille - die bühnen- und covererprobte "Orginal-Thomas-Weick-Kult-Brille" (geplant als Merchandising-Artikel der Zukunft) liegt möglicherweise sogar unbeschädigt auf irgendeinem Kuhacker der südlichsten Stadt Deutschlands.

Aber noch einen weiteren herben Verlust wird die Band hinnehmen müssen - nach Inaiara verlässt nun auch mit Sibylle eine weitere Topbedienung die „Rote Taube“, das Favourite Pub der RDs. Spontan erklärt sich die Band bereit zu einem Abschiedsständchen - full show, full amplification - free and open to the public. Sogar Co-Drunks-Gründer Neal Thomson wird eigens für den Event aus London anreisen und in der angekündigten Akustik-Aftershow zur Gitarre greifen.

Als erstes Printmedium (nach Veröffentlichungen in bundesweiten, angesehen Magazinen wie "Gitarre & Bass" und "Soundcheck") berichtet nun auch die "Klappe auf" als Karlsruher Magazin über die RDs - dank des Musikjournalisten Thomas Zimmer, der Gehör und Engagement für die Karlsruher Szene zeigt und offensichtlich auch dem Jugendwahn (immer ein Verhängnis für die RDs) nicht verfallen ist - Respekt.

Weitere news:
-"Pukka Blokes" plaziert sich in unabhängigen Hörercharts in Perth, Australien und auf last.fm, London.
- Die RDs erhalten ihr erstes Tourangebot aus Australien.
- Die RDs verkaufen ca. 10 % ihrer Alben und T-Shirts nach USA.
- Erstmalig mehr als 4000 Besucher auf der hp im Januar.
Reich wird dadurch keiner von uns, höchstens unsterblich.

Dezember 2006

Dank der Internetpräsenz sind die RDs zur Zeit offensichtlich eine weltweit bekannte deutsche Rockband, was natürlich nicht zuletzt der Zusammenarbeit mit Albert Lee zu verdanken ist. Die Homepage wird mittlerweile im Schnitt von 3000 Besuchern aus allen Ländern der Erde monatlich aufgesucht. Umwerfend ist das gesicherte Radio Airplay in Städten wie New York, London und Perth, Australien, und die Rolling Drunks haben die erste Auflage ihres Albums mit Albert Lee in Eigenregie auf fast allen Kontinenten verkauft.

Stand Dezember sind die RDs auf folgenden Websites vertreten: Indiecentric, Rocktimes, Fachblatt, Soundbase, Rorys Friends und auf zahlreichen Bandportalen.
Darüber hinaus berichten angesehene deutsche Printmedien bzw. Musikermagazine wie “Gitarre & Bass” und “Soundcheck” über die RDs.
Ansonsten verläuft der Dezember in ruhigen Bahnen: keine Gigs (Ausnahme: Privatfeier in der Taube), intensive Proben für das Tourprogramm 07, Family Business round X-Mas, Songwriting und selbstkontrollierte Sauferei.
Mit dem Jahr 2006 beschließen die RDs eines der erfolgreichsten Jahre ihrer Bandhistorie:
Aufnahme mit Albert Lee und Erfolg von “Pukka Blokes” sowie Probearbeit mit Conny Wind nach dessen Rückkehr. Außerdem können sich die RDs den “Professional Audio Service” von Enzo Morgana, einem der arriviertesten deutschen Livesound Producern, sichern.

November 2006

“Pukka Blokes” erfolgreich gelauncht unter indiecentric in New York, on air in Perth/Australien, und bereit für die neue Tour. Was ist im Augenblick wichtiger für die Rolling Drunks?
Horst: “Wir haben da keine Preferenzen - seitdem Conny zurück ist, rockt und swingt auch unser “Pukka Blokes”-Line-up mächtig auf die Zwölf. Nicht, dass wir vorher nicht kicken konnten, aber Conny Wind verwandelt jeden Tisch in ein Drum Kit, und Georg ist unser Maschinenraum - beide sind nette Kerle, zusammen sind sie unerträglich - eine Macht, egal ob wir Marshalls am Start haben oder nicht. Was für eine Rhythmusgruppe. Thomas richtet seinen Sound nach der Wattzahl, die wir aufbieten, seine Gitarrenarbeit ist sensibel - auf der Akuklampfe bringt er Steine zum Weinen, auf E schießt er dir den Kopf weg - wenn erforderlich.
Mir macht es großen Spaß, die “Pukka Blokes”-Sachen zu singen, weil ich meine Texte in Ruhe intonieren kann - elektrisch ist es purer Sex - wir sind eine alte Rock‘n‘Roll-Band und wollen unserem Publikum einen großen Abend liefern - Entertainment - so, I give a shit. Wichtig ist, dass wir mächtig Alarm machen und unseren Songs die korrekte Richtung geben.”

Die RDs sind mit “Pukka Blokes” in der Novemberausgabe des bundesweit renommierten Musikermagazins “Gitarre & Bass” und stellen sich neben der großen Internet-Präsenz auf angesehenen Websites von “Rocktimes” und “Fachblatt” jetzt auch über Printmedien einem größeren Publikum vor.
Überrascht und hocherfreut erfährt die Band, dass ihre Songs über “Radio Airplay” in Australien offenbar auch am anderen Ende der Welt gehört werden.
Neben der RDs-Fangemeinde und vielen Albert-Lee-Fans weltweit erschließt sich die neue CD dank der soundtechnisch brillanten Produktion von Lutz Demmler offensichtlich auch für audiophile Highend-Freaks. Da häufig nachgefragt, empfehlen wir für weitere Infos über das Twilight Sound Studio in Karlsruhe (see “Links”) auch die Februarausgabe 06 des “Recording Magazin”.
Für Januar 07 ist ein weiterer Artikel über die RDs im ebenfalls mit Recht sehr angesehenen Musikermagazin “Soundcheck” angekündigt.

Oktober 2006

Mit einem furiosen Gig melden sich die RDs anlässlich ihrer Release Party für "Pukka Blokes" im Crazy Kong in Karlsruhe eindrucksvoll zurück. Nach dem 45-minütigen, akustischen Show Intro - der Livevorstellung des neuen Albums - feiern die Drunks die Rückkehr ihres Drummers Conny mit einem Hammerschlag und führen ihre Fans mit einer tour de force durch alle Facetten harter und handgemachter Rockmusik. Nach fast einjähriger Pause präsentiert sich die Band gut geölt und spielfreudig wie nie, überrascht ihre Anhänger mit veredelten Arrangements alter Klassiker und verlässt die Bühne erst nach einer Reihe von Zugaben und knapp drei Stunden exzessiven und intensiven Rock and Rolls - reif für das Sauerstoffzelt.
Die Arbeit an "Pukka Blokes" zeigt jetzt auch Früchte bei der Livearbeit im vollen, elektrifizierten Line-up: reifer und trotzdem spontaner durch die Gelassenheit einer Band, die viel erlebt und viel mitgemacht hat, dadurch dramatischer im Vortrag und dynamischer in der Umsetzung. Conny ist ein absoluter Glücksgriff für die Band, nicht nur als Powerdrummer aus der ersten Reihe der Hard-and-Heavy-Schlagzeuger, sondern auch und gerade wegen seiner Fähigkeit sensibel, variabel und songdienlich Akzente zu setzen - hier bildet er mit Georg am Bass eine organische Einheit.

Da die Wintersaison buchungstechnisch soweit gelaufen ist, werden die Drunks das Spätjahr nutzen, um ein paar neue Songs zu schreiben - zwei sind bereits fertig für die Live-Umsetzung. Nach dem Golden Flight Level in Oberstdorf am 18. Januar n. J. plant die Band bereits die nächsten Studiosessions für Anfang Februar.

September 2006

Die Rolling Drunks veröffentlichen ihr siebtes Album “Pukka Blokes” mit dem legendären, englischen Weltklassegitarristen Albert Lee als Stargast. Mit dem akustischen RDs-“Pukka Blokes”-Line-Up und der klassischen Rolling Drunks Heavy-Rock-Maschinerie erweitert die Band ihre Möglichkeiten bezüglich Liveshows nun auch amtlich von Pubs und kleinen Musikclubs bis zu großen Festivalbühnen.

Bei der Album-Release-Party am 21. Oktober im Crazy Kong in Karlsruhe werden die RDs folgerichtig auch ihre eigene Support-Band stellen, zunächst “Pukka Blokes” auf akustischen Gitarren präsentieren und danach im vollen Line-Up die Rückkehr von Drummer Conny Wind feiern. Um etwaigen Spekulationen vorzugreifen: Albert Lee ist auf Tour und wird am 21.10. nicht mit den RDs auftreten!

August 2006

Conny Wind ist zurück: Anfang August nimmt er seinen verwaisten Drum Stool hinter seinem mächtigen Yamaha Drum Kit wieder ein, und die RDs bereiten sich unverzüglich auf die neue Tour ab Oktober vor. Tourpremiere wird die Album-Release-Party für “Pukka Blokes” am 21. Oktober im Crazy Kong in Karlsruhe sein. Trotz der kreativ so erfolgreichen Zeit als Trio, gekrönt durch die CD-Produktion mit Albert Lee, ist die Rückkehr des ex-Survivor-Drummers ein weiterer, lang ersehnter Höhepunkt des laufenden Jahres. Die Chemie in der Band stimmt von der ersten Sekunde an, und nach Monaten filligranen Wohlklangs baden die Rolling Drunks mit großem Genuß in den Schallwellen ihrer Marshall-Stacks, lassen zunächst die Sau raus und die Bestie von der Kette. Nach kurzer Zeit ist die Band wieder eingespielt, läuft wie eine gut geölte Maschine, verzichtet aber bis zum Album-Release auf Liveshows, feilt stattdessen an den Arrangements ihres Programms und konzentriert sich auf die Detailarbeit.

Mai/Juni 2006

Nach Lutz Demmlers Russland-Tour mit “Umbra et Imago” zwingt ihn eine schwere Entzündung in einen Londoner Emergency Room. Entsprechend werden die Produktions-Sessions und das Mastering im Twilight Sound Studio für das neue RDs-Album "Pukka Blokes" in den Juni verschoben. Da der Release-Termin zum Hoffest des Crazy Kong am 5. August nicht wackeln soll, verzichten die RDs auf weitere Live-Aktivitäten (außer einer Großfete auf der MS Karlsruhe anlässlich der Hochzeit eines guten Freundes und einem Promo-Fernsehauftritt bei Frizz.TV) und stürzen sich fieberhaft in die Endfertigung des neuen Tonträgers. Georg übernimmt neben dem Management der Band auch die Artworks am Cover. Die Drunks legen großen Wert auf ein korrektes, ansprechendes Packaging (6-seitiges Digipac, 12-seitiges Booklet, kompletter Textabdruck inkl. Liner Notes etc.) Für die Endfertigung wird mit großer Wahrscheinlichkeit als langjähriger Partner "House Of Audio" in Karlsdorf beauftragt.

In Zeiten der Internet-Vermarktung und Raubkopiererei ist ein aufwendiges Packaging natürlich ein finanzielles Risiko. Nicht zuletzt durch das Mitwirken von Albert Lee erhält die Band diverse – interessante – Angebote von Fremdlabels, entschließt sich aber zumindest die Erstauflage auf dem bandeigenen Rolling Drunks Music Label zu veröffentlichen, ggf. mit einem Verlag zusamenzuarbeiten, prinzipiell das Produkt aber selbst zu vermarkten, um auch die Promotion Tour selbständig planen zu können. Zudem wollen die Rolling Drunks ab September/Oktober wieder mit Drummer Conny Wind touren, um die akustischen Arrangements älterer Nummern und die neuen Songs auf "Pukka Blokes" im Rahmen einer hard’n’heavy-Show zu performen.

Unabhängig vom kommerziellen Erfolg der neuen CD aber sind die RDs überzeugt, mit "Pukka Blokes" ein reifes, abgerundetes Werk vorzulegen, melodiös und abwechslungsreich, mit virtuosen Solisten, trotzdem hart und erdig. Demmlers Produktionsarbeit verleiht dem Album einen sehr eigenständigen, frischen Sound, die neuen Horst Jabs Songs fußen in der musikalischen Komplexität des Progressiv Rock der frühen Siebziger. Albert Lee‘s unverwechselbarer Vortrag schließlich verziert die älteren RDs-Tracks mit neuen Melodienbögen und Lickings und dem schimmernden Glanz seines legendären Gitarrenstils.

Ohne Zweifel gehört die Zusammenarbeit mit Albert zu den absoluten Höhepunkten in der langen Bandgeschichte. Obwohl Neal Thomson auf der aktuellen Produktion nicht mitwirkt, befürwortet er eine Veröffentlichung unter "Rolling Drunks feat. Albert Lee". Neal stellt in diesem Zusammenhang nochmals klar, dass er dem Projekt Rolling Drunks nicht den Rücken kehrt, in der Kollaboration mit Horst gegenwärtig für sich aber keinen künstlerischen Sinn sieht.

März 2006

Die Rolling Drunks touren mit Albert Lee und Hogan‘s Heroes (mit Pete Wingfield, Gary Hogan, Peter Baron und Brian Hodgson) durch Süddeutschland und eröffnen die Shows dieser Rocklegenden im kampferprobten Trio-Outfit. Im Ochsen in Sinzheim präsentieren sich die Drunks nochmals als authentische Straßen-Rockband, völlig unplugged und ohne den Luxus eines aufpolierten, verstärkten Akustiksounds und erobern die Herzen der Albert Lee Fans damit im Sturm.

Zwischen den Gigs beginnen die RDs die Aufnahmen für ihr neues Album in Lutz Demmler’s Twilight Sound Studio, Karlsruhe.

Inspiriert durch die Songs, spielverrückt wie seit Jahrzehnten und immer offen für ein neues, musikalisches Abenteuer fährt Albert Lee mit Horst, Georg und Thomas ins Studio und haucht den Atem seines unvergleichlichen Gitarrenstils in die pre-Recordings der Band - mit Albert recorden die Drunks akustische Versionen von "The Long Road", "Good Night Berlin", erstmals für die CD auch für "Lass mich los" und die neue, fast 7-minütige Horst Jabs-Komposition "Let Me Play The Lion Too".

Das Mitwirken von Albert Lee ist für die Drunks ein absoluter Highpoint - jeder Musiker wird das verstehen - denn abgesehen von zwei Grammys und mehreren Ehrungen als "best guitar picker of the world" steht Albert’s unique guitar sound und sein Lebenswerk als Musiker für eine bahnbrechende Ära der Musikgeschichte.

Gleichzeitig produziert Neal Thomson die im Januar im Chiltern Studio, High Wycombe, aufgenommenen Takes für den re-Release des 91er Albums "Frühschoppen", um es im Doppelpack mit dem 92er Album "Unplugged" - letzteres veredelt durch das grandiose Artdesign der Liverpooler Künstlerin Elaine Grace - im Mai als "limited edition" zu veröffentlichen. Der neue Release von "Frühschoppen" ist erweitert um eine elektrifizierte Version (besonders durch Thomas Weick‘s sologitarre) von "Motorcycle Man" - erstmals veröffentlicht auf "Two Of A Kind" (RDM 1997).

Trotz vieler Anfragen im Nachgang des Albert Lee Supports und einem vereinbarten TV-Gig in einem regionalen Fernsehsender als Trio freuen sich die Drunks explizit auf Gigs in vollständiger Formation.

Januar 2006

Die RDs starten 2006 mit einem Neujahrs-Gig in der Crazy Kong Bar, Karlsruhe. Horst, Thomas und Georg performen als Trio unplugged und stellen auch einige Songs vom 97er Album ”Two Of A Kind” vor. Unplugged im Crazy Kong ist eine gewisse Herausforderung, aber die Location ist großartig und das Publikum immer brillant.

Am 25.01. fliegen Horst, Thomas und Georg nach London, um in High Wycombe den Erstling ”Frühschoppen” von 1991 neu aufzunehmen. Die Gründe für den re-Release sind vielschichtig: Zwar wurden die Originalaufnahmen aus dem Appletree Studio remastered und wären reif für die Pressung, halten aber Neals und Horsts heutigen Maßstäben weder spielerisch noch klanglich stand. Trotzdem war es Ziel des Projekts, den Spirit der 91er Produktion festzuhalten: Die Rolling Drunks verbringen also den größten Teil der Zeit in Pubs, proben zwei Stunden, nehmen die Tracks im Studio unter Live-Bedingungen auf und beschränken die Overdubs auf ein absolutes Minimum.

Nach 5 Stunden am 28. Januar sind die Aufnahmen im Kasten, sogar angereichert um eine improvisierte, elektrische Version von ”Motorcycle Man” (auf ”Two Of A Kind”), die auf der neuen CD als Bonus Track erscheinen wird.

Erstmals seit ihren Meinungsverschiedenheiten in Cornwall und der Show im Titanic City in München rocken Neal und Horst wieder zusammen, arbeiten in ihrem ”Office” im ”King & Queen” in Wheatley, trinken - wie gewöhnlich in dieser Kombination - bis in den frühen Morgen und planen die Aufarbeitung einiger ”unfinished tracks” der letzten 15 Jahre. Für Thomson und Jabs ist klar, dass sie - ob sie wollen oder nicht - ihr gemeinsames Projekt ”Rolling Drunks” nur mit den Füßen voraus verlassen können.

Oktober 2005

Die Rolling Drunks können an den Wochenden wieder einen zwar eingeschränkten, aber geregelten Probeablauf durchziehen.

Hauptfokus ist dabei die Einarbeitung und Ausgestaltung von Horsts neuen Songs, um das geplante Release-Datum für den neuen Tonträger Mitte des nächsten Jahres zu ermöglichen. Darüber hinaus wollen die RDs - einer alten Tradition folgend - das neue Material im Live-Einsatz erproben und gar kochen. Erfreut und überrascht stellen die Drunks fest, dass viele Veranstalter und Booker ihr Comeback begrüßen und gelöste Verträge unter der Rubrik ”höhere Gewalt” abspeichern.

Trotzdem entschließt sich die Band, weiterhin stringent am neuen Album zu arbeiten, weitere Live-Auftritte in Ruhe anzugehen und die Planungen für die 2006er Tour ohne Hast anzugehen. Für das Spätjahr 2005 planen die RDs maximal vier Shows in angesagten Kultstätten des R’n’R.

Für das neue Album gelingt es den Rolling Drunks einen der weltweit besten Gitarristen als Gastmusiker zu gewinnen: Albert Lee, mehrfacher Grammy-Preisträger, voted best country-picker of the world, langjähriger Gitarrist bei den Everly Brothers, der Eric Clapton Band, den Rhythm Kings von Bill Wyman etc. Darüber hinaus supporten die Drunks Alberts Band ”Hogan’s Heroes” im März 2006. Die Ehre, einen Mann von Alberts Kaliber auf der neuen Scheibe präsentieren zu können, und der unglaubliche Genuss, mit Musikern von absolutem Weltniveau, wie ihm, Pete Wingfield, Gerry Hogan, Peter Baron und Brian Hodgson die Bühne teilen zu dürfen, ist unvergleichlich für eine Rockband.

Albert Lee ist ein alter Freund und musikalischer Weggefährte von RDs-Bassist Georg Grimm. Horst Jabs: ”Sind wir ehrlich - ohne Georgs Freundschaft mit Albert wäre ein Deal dieser Größenordnung für uns wahrscheinlich nicht möglich gewesen, geschweige denn Alberts Zusage, auf unserem nächsten Album zu spielen. Aber anyway, Albert und die Hogan’s würden nicht mit jeder Huschibuschi-Band auf die Bühne gehen oder sogar auf einer deren Platte mitspielen - eine unglaubliche Ehre. Nachdem Albert einmal meine Gitarre spielte, habe ich erwogen, sie nie mehr zu berühren. Ab einer gewissen Klasse sind Musiker, zumal Briten, nicht mehr arrogant.”

September 2005

Das große Sommerfest des Flagschiffs der Deutschen Flugsicherung ”Rhein Radar” in Karlsruhe ermöglichen Horst und den Rolling Drunks die Chance für ein Comeback im Rahmen eines echten Heimspiels. Der Zufall will, dass Conny Wind an zwei Proben und natürlich dem Gig teilnehmen kann.

Das Gefühl während der ersten, kurzen Probe-Sessions nach sechs Monaten ist unbeschreiblich, die Band findet sich in Minutenschnelle und setzt die ungewollte Rock’n’Roll-Abstinenz sofort in positive Energie um. Auf dieser Basis wird auch der Gig ein echtes Highlight für die Drunks in 15 Jahren Bandgeschichte – nicht zuletzt wegen des einzigartigen und frenetischen Publikums. Die RDs präsentieren einen modifizierten Setablauf und integrieren auch die ersten neuen Songs für das nächste Album, um sie auf Qualität und Live-Tauglichkeit zu erproben.

Im Übrigen war Neal Thomson eigens für das Comeback seiner Band aus London eingeflogen und sieht seine ex-Kollegen in Bestform. Unser spezieller Dank geht an ”Rhein Radar”, die Niederlassung der Deutschen Flugsicherung in Karlsruhe: Seit vielen Jahren ermöglicht die Niederlassungsleitung ihren Mitarbeitern die Nutzung eines eigens eingerichteten Proberaums mit Akustikdecke und allem Schickimicky. Darüber hinaus erlaubt sie diese Nutzung unentgeltlich als Practise Base auch den Rolling Drunks mit drei externen Musikern – eine sehr moderne und kreative Art der Mitarbeitermotivation. Respekt und Dank!

Juni – August 2005

Der Sommer verläuft relativ ereignislos für die RDs, ein paar kurzfristig angesetzte akustische Trio-Gigs in Kneipen und auf Privatfeten ohne großes Brimborium. Die Trioarbeit läuft perfekt, bringt eine Menge Spaß und trifft auf große Resonanz, trotzdem vermissen die Drunks ihre Amps, die erforderlichen Dezibel und ihren Drummer.

Zwischenzeitlich arbeiten Horst, Georg und Thomas weiterhin an neuen Songs, um nach Connys erwarteter Rückkehr im Dezember zügig mit den Recordings für das neue Album zu beginnen. Ein positiver Output der Trio-Gigs ist die Erkenntnis, daß die Band mit dem Akustikset noch variabler geworden ist und bei Bedarf nun auch Clubs und Kneipen kleinerer Größenordnung entertainen kann.

Nach Jahren intensiver Zusammenarbeit zeigen sich die Drunks auch auf akustischen Instrumenten als eingespieltes Team und entlocken vielen originären RDs-Nummern einen völlig neuen Charme in den leicht modifizierten unplugged-Versionen.

Mai 2005

Nachdem der RDs-Zug früher als erwartet sehr schnell Fahrt aufgenommen hatte, ist die abrupte Landung im Sackbahnhof zunächst absolut frustrierend. Wie nach Neals Ausstieg nehmen Horst, Thomas und Georg die normalen Probeabläufe mit Hilfe eines programmierten Drum Tracks wieder auf und fokussieren sich zunächst auf die neuen Songs, die eigentlich bis Ende 2005 in ein neues Album gegossen werden sollten. Die Proben werden aus logistischen und alkoholischen Erwägungen aus der Practise Base in Horsts Bar in dessen Wohnung verlegt. Angeregt durch diverse Anfragen bezüglich akustischer Gigs in nahegelegen Kneipen schlägt Georg vor, Connys Zwangspause als Akustiktrio zu überbrücken und die Rolling Drunks Setlist kneipen-angemessen mit diversen Covers und Rock/Blues-Standards anzureichern. Im Rahmen zweier Proben erweitern die Drunks ihre Setliste auf 40 Songs und suchen sich ein zweites Standbein - aus purer Lust am Spielen und der permanenten Sucht, ihr Publikum auch live zu entertainen.

April 2005

Erstmals in der 14-jährigen Geschichte der Rolling Drunks cancelt die Band eine Show kurzfristig, ausgerechnet ein Heimspiel im Jubez, Karlsruhe, mit der amerikanischen Blues-Legende Tom Shaka. Außerdem war Neal eigens für die Show aus England angereist, da sein Herz natürlich noch an seiner Band hängt. Conny ist aus persönlichen Gründen für die Band für mindestens ein halbes Jahr nicht mehr verfügbar. Wie im November nach Neals Kündigung sitzen die verbliebenen Rolling Drunks zwar nicht am Londoner Flughafen, sondern in der Roten Taube in Karlsruhe, kucken blöd in ihr Bier, verfluchen den Gott des Rock’n’Roll, entscheiden sich aber sofort, mit Conny weiter zu machen und auch keinen Ersatz für die vereinbarten Shows in 2005 zu suchen. Die bereits abgeschlossenen Verträge werden ohne Verhängung einer Konventionalstrafe aufgelöst.

März 2005

Die RDs eröffnen die Saison mit der ersten offiziellen Show in Leonberg - gemessen am erreichten Leistungsstandard ist die Show musikalisch enttäuschend, fällt zwar nicht durch, zeigt die Drunks aber auch nicht in Normalform. Wie in der practise base werden auch die Live-Gigs mittels Video analysiert, um aufgetretene Schwächen zu eliminieren. Grundsätzlich zeigt sich die Band aber gut gerüstet für die neue Saison.

Februar 2005

Die RDs nutzen die gig-freie Zeit im Februar, um Conny in den Set einzuarbeiten - umgekehrt nutzt Conny die Zeit, den RDs eine Vorstellung neuer Möglichkeiten auf Basis seines Drummings zu geben. Von Anfang an brilliert er mit neuen Ideen und Grooves, um das bewährte Material noch zu veredeln und die Rhythmusgruppe noch härter zusammen zu schweißen. Viel schneller als von allen erwartet, entwickeln die "neuen RDs" ihren Sound. Die Verästelungen seiner langen Karriere als Profidrummer in etablierten, hochkarätigen Line-Ups offerieren der Band auch völlig neue Perspektiven bezüglich des Tourplans und des Sponsorings für 2005 (stay online to be updated).

Mit Conny wird im Februar Geburtstag gefeiert - im klassischen Stil der RDs - und nur durch wahrscheinlich höhere Fügung ohne Tote und Verletzte. Legendär in diesem Zusammenhang ist möglicherweise Georgs Rückwärtssturz von der Bierbank - bühnenreif, couragiert und auch für das Münchner Oktoberfest geeignet.

Zwischenzeitlich wird die Practise Base in Karlsruhe "wohnlicher" gestaltet und technisch aufgerüstet. Als ausgewiesene Live-Band sprengen die RDs kurzfristig die Ketten des Trainingslagers und supporten unangekündigt "Dog Track" im "Rooney’s" in Pforzheim. Die Resonanz des Publikums zeigt den Drunks, dass bei der Tour nicht mehr viel verrutschen kann.

Januar 2005

Die RDs spielen ihren vorerst letzten Gig mit Neal im Titanic City in München, Schwabing, zusammen mit "Diamond Dog", einer erstklassigen und überaus symphatischen, kooperativen und professionellen Band aus München. Venue und Publikum für diese legendäre Show hätten kaum besser gewählt werden können: ein athmosphärischer und einzigartiger Musicclub mit allen Attributen des "alten" Schwabing plus einer Menge großer, wirklicher Freunde aus Deutschland und England.

Nach einem längeren Gespräch mit Conny Wind, dem neuen Drummer der RDs, der extra für die Show nach München reiste, zeigte sich Neal erleichtert: Conny hat offensichtlich die gleichen Prämissen bezüglich des Drummings und wird den RDs-Sound auf hohem Niveau mit dem notwendigen Kick versorgen.

Die RDs feiern vom 8. auf den 9. in Neal’s Geburtstag, irgendwo zwischen Hofbräuhaus, Augustiner und Hotelbar und verlassen München am späten Nachmittag für eine erste öffentliche Session für ihre Kids (Erik, Alan, Collin) im neuen Line-Up in Karlsruhe.

Im Anschluss daran feiert Horst in seinen 40. Geburtstag in einem kleinen, ausgewählten Kreis - natürlich mit der Band.

Für Interessierte hier noch einige Details zu Conny Winds "band history":
85/86 Alvin Lee Band (ex-Ten Years After (GB))
87/88 Herrmann Brood and the Wild Romance (NL)
96/01 Survivor (USA) + (during this time) Steve Cook (New Zealand)
2002 Black Horizon (GER)
2002 Scott Staley, Clock People (Alice-Cooper Backup Band (USA))
03/04 Radio Dick (GER)

Dezember 2004

30.12.: Die Session läuft besser als erhofft: Faust trifft Auge, Jackie trifft Daniels, Rock trifft Roll ... – die RDs sind wieder komplett und bereit für Tour und Album. Doch bis dahin freut sich die ganze Band auf ein großes Tourfinale mit Neal in München (Fr. 07.01.:Titanic City), mit Elaine, der Künstlerin aus Liverpool, die das Centerfold für "Modern Rome" schuf und den Cover für "Unplugged", und Malcolm aus Manchester, der die Band wie seit 14 Jahren in seiner unnachahmlichen Art ansagen wird mit den banalen Worten: "Ladies and Gentleman, please welcome ... – The Rolling Drunks". Am 8. Januar bleiben die RDs in München, um mit Neal in dessen Geburtstag zu feiern, und am 9. kehren sie nach Karlsruhe zurück, um nach einer ausgedehnten Session bei "Rhein Radar" Horst in die nächste Dekade zu begleiten.

Die Gerüchte sind wahr: Mein Freund und Partner, Neal Thomson, Mitbegründer und Spiritus Rektor der RDs, verlässt die Band. Am 7. Januar 2005 im Titanic City in München stehen wir nach 14 Jahren auf unabsehbare Zeit zum letzten Mal gemeinsam auf einer Bühne.

Mangels Drummer konnten wir ein kurzfristiges Angebot als Support Act für "Nazareth" in der Durlacher Festhalle in Karlsruhe leider nicht annehmen. Life‘s a bitch!

So ein Lapsus wird nicht noch einmal passieren - Neal‘s Nachfolger (an den Drums) wird ein absoluter Hochkaräter! Es steht übrigens auch schon fest: die erste Session ist am 30. Dezember, sein erster Gig mit uns am 8. April 2005 im Jubez, Karlsruhe. Detaillierte Infos nach der letzten Show mit Neal in München.

Die Woche vor dem Crazy Kong Gig ist für die RDs eine emotionale Achterbahnfahrt. Auf Grund seiner gesundheitlichen Probleme sagt Thomas Wacht seine Teilnahme kurzfristig ab. Da die RDs in 14 Jahren noch nie einen Gig gecancelt haben, entschließen sie sich, die Show mit einer programmierten Rhythmusmaschine durchzuziehen. Mangels Drummer können die RDs ein kurzfristiges Angebot als Support für ”Nazareth” in der Festhalle Durlach (Karlsruhe) nicht annehmen - letztlich ist diese Show doch eine Nummer zu groß, um sie mit einem Clicktrack zu überleben.

Aus Verantwortungsgefühl für die Band entschließt sich Thomas - obwohl noch immer schwer erkrankt - 4 Stunden vor der Show, nun doch im Crazy Kong zu trommeln. Der Auftritt wird ein voller Erfolg. Trotzdem - bei aller persönlichen Wertschätzung und Loyalität für Thomas als Freund und als Schlagzeuger - können die RDs ihre Tour-/Album-Planung für 2005 nicht vom Gesundheitszustand des Drummers abhängig machen und sind erneut zu einer Umbesetzung gezwungen.

Oktober/November 2004

Im Herbst beheizen die RDs den Schwarzwald und Cornwall (England) mit großem Erfolg. Trotzdem eröffnet Neal zum Ende der England-Tour, dass er für weitere Rolling-Drunks-Aktivitäten nicht mehr zur Verfügung steht – weder live noch im Studio. F...‘ shit, was für ein Schlag!

Horst: "Neal und ich waren ein bisschen wie ein altes Ehepaar – 14 Jahre ist eine lange Zeit, und es kann sein, dass wir uns unterwegs verloren haben. Wir haben in den letzten Scheißlöchern gespielt und auch in einigen schönen, großen Hallen – und wir hatten immer Spaß dabei. Und wenn der Spaß erstmal den Bach runter geht, musst du eine Endscheidung treffen."

Nach einer durchwachten Nacht in London Heathrow entschließen sich die verbliebenen RDs völlig bedröhnt, aber konsequent zum Weiterrocken. Neal ist für die RDs nicht zu ersetzen – Horst und er waren DIE Rolling Drunks – und Neal war eben weit mehr als nur der Drummer der Band, er war Songwriter, Arranger, Producer, Multiinstrumentalist. Aber für den verwaisten Schlagzeugstuhl gewinnt die Band einen guten, alten Freund: Thomas Wacht. Thomas hatte nicht nur als Schlagzeuger endscheidend zum Gelingen des Modern Rome-Albums beigetragen, sondern auch souverän und gekonnt die 2001/02-Tour gespielt (damals mit Neal am Bass).

Am 18.12.04 in der Crazy Kong Bar, Karlsruhe, übernimmt Thomas das Schlagwerk als alter/neuer Drummer für die Tour 2005 und wird auch das nächste Album mit der Band einspielen (April bis September 2005 im bewährten Twilight Sound Studio von Lutz Demmler in der Kulturruine, Karlsruhe).

Zum Finale einer großartigen Zeit und einer tollen Tour 2003/04 (!) spielt Neal die Drums letztmalig im Titanic City in München für seine Rolling Drunks. Zum Schluss nochmal Horst: "Als Neal sagte "I ain’t gonna do anymore Rolling Drunks stuff", habe ich ein, zwei Wochen gedacht "Das war‘s", aber nach meiner Familie gibt es nichts auf der Welt, das mir soviel bedeutet wie diese Band – ich könnte gar nicht aufgeben, selbst wenn ich wollte. Und irgendwann werden Neal und ich nochmal ein großes Album einspielen – die Tür ist nicht zu."

(Interview-Auszüge von Gerd Jablonski, Musicpool)

September 2004

Die Rolling Drunks promoten die zweite Hälfte der "Dark Actors Tour" mit einem Fernsehauftritt bei Fritz-TV / RTV als "Band des Monats" - Ausstrahlungstermine jeweils Donnerstag ab 18:45 Uhr stündlich. Durch die kurzfristige Ansetzung der TV-Show konnte Neal nicht mehr eingeflogen werden - deshalb präsentieren sich die RDs als akustisches Trio unplugged. Vereinbart wurde außerdem ein gemeinsamer Gig mit der amerikanischen Blueslegende Tom Shaka im Jubez, Karlsruhe, und eine Support-Tour mit dem zweifachen Grammy-Gewinner Albert Lee (see him in “Gallery”).

Die RDs erweitern ihr Team mit dem neuen PR- und Road Manager Olaf Fetzer - welcome to the club - auf gute Zusammenarbeit!

Neu in der Road Crew ist ein bewährtes Mitglied der RDs-Familie: Jakob Abraham - you gonna sweat for us, lad - schön, dass Du dabei bist!

August 2004

Bedingt durch einen Wechsel des Veranstalters verzichten die RDs auf den angekündigten Gig im Vigo Achern - schade drum, war ein toller Venue. Mehr als ein Replacement dafür ist ein weiteres Heimspiel in der legendären “Roten Taube” am 23. Oktober, die sich mittlerweile zu einem der attraktivsten Musikclubs in Karlsruhe entwickelt hat. Nicht zuletzt ist die “Rote Taube” die Karlsruher Stammkneipe der Rolling Drunks (see “Galerie”).

Nach den erfolgreichen Gigs in NRW erhalten die RDs weitere Anfragen für Auftritte im Ruhrgebiet. Der enge Zeitplan der zweiten Tourhälfte und die Cornwall-Tour ermöglichen leider keinen weiteren Ausflug in den Westen in 2004 - dies soll allerdings ab Mitte 2005 nachgeholt werden, gekoppelt an ein Festival in Belgien. In Cornwall wird neben einigen Auftritten auch das nächste Album vorbereitet - die neue CD wird zwischen April und Juli 05 in Karlsruhe (Twighlight Sound, Kulturruine) und Ludgershall, Oxfordshire (Appeltree Studios) eingespielt.

Horst beendet die Arbeiten an seinen Demos auf einem kleinen, mobilen Studio während seines Familien-Urlaubs in Portugal.

Juli 2004

17.07.04 - Stadtfest Wuppertal: Sintflutartige Regenfälle und orkanartige Böen treiben die RDs unter das Dach der Sparkasse und dichter zu ihren Fans. Die herausragende Arbeit der Road Crew (Mark & Angelo), die Kooperation mit der Support-Band “Stalker” und die hervorragende Stimmung auf dem Wuppertaler Stadtfest drehen diesen Gig in ein unvergessliches Erlebniss für die RDs.

Die RDs starten ihre Tour in Deutschland mit einer fulminanten Show im Vigo Live Club in Achern (Nordschwarzwald) und vereinbaren weitere Gigs in der Region - superb venue and a great audience (see “Tour Dates” for further venues)! Vereinbart wurde auch ein weiterer Karlsruher Gig in der legendären “Roten Taube”. Von Juni bis Juli präsentieren sich die RDs erstmals im Bergischen Land und spielen zwei Shows - im Kraemers 18 (26.06.) in Wuppertal-Ronsdorf und als Headliner auf dem Wuppertaler Stadtfest (17.07.).

Die Cornwall-Tour (United Kingdom) im November und die Vorbereitungen für das neue Album werden jetzt doch im vollen RDs Line-up durchgezogen (also mit Georg), allerdings ohne große PA und ausschließlich mit akustischen Instrumenten.

Juni 2004

Ab 19. Juni touren wir “Dark Actors” in Deutschland und starten mit einem Gig in Ted Bohnert’s “VIGO LIVE CLUB” in Achern (Schwarzwald) - ein toller Venue in einzigartigem tex-mex-rock’n’roll-rockabilly-style (you name it). Ted ist Musiker und hat in seinem Laden ein perfektes Umfeld für Bands und Zuschauer geschaffen.

Die Woche drauf sind wir im legendären “Kraemers 18” in Wuppertal-Ronsdorf (26.06.), und ein paar Wochen später “headlinen” wir das Wuppertaler Stadtfest (17.07.).

Den Gig in Roskilde mussten wir - wie gesagt - frühzeitig aus persönlichen Gründen canceln - ein Drama für uns, falls die Chance nicht wiederkommt. Wo auch immer, wie auch immer - wir freuen uns, Euch zu sehen. Werft einen Blick in die ”Galerie” - nach ihrem Gig in der “Alten Feuerwache” trafen wir Bill Wyman’s Rhythm Kings - was kann ehrenvoller sein für einen alten “Rolling Drunk”, als einen echten “Rolling Stone” zu treffen - cool!

Aus familiären Gründen canceln die RDs einen Gig beim größten europäischen Rock-Festival in Roskilde, Dänemark - ein Tiefschlag für alle!

Neal und Horst arbeiten an den Songs für das nächste Album und entwickeln Demos für die “pre-Recording Sessions” in Cornwall (November 04).

Da Georg für die “Cornwall-Tour” nicht verfügbar ist, werden die RDs im November in England erstmals nur als akustisches Trio auftreten (see “Tourdaten” for details).

Am 02.06.04 treffen die RDs zum zweiten Mal seit dem Gig in der Royal Albert Hall Bill Wyman und seine Rhythm Kings: Horst - nur selten sprachlos - genießt ehrfurchtsvoll das Privileg eines kollegialen Gesprächs mit dem ex-Bassisten der Rolling Stones (see “Galerie”) und der großartigen Soul-Sängerin Beverly Skeete. Alle anderen anwesenden RDs genießen die After-Show-Party völlig ungehemmt.

Mai 2004

24.05.04 - Die RDs vereinbaren eine Collaboration mit den “Diamond Dogs” aus München und werden zusammen im “Titanic City” in München-Schwabing auftreten (Januar 2005).

Partner der RDs beim Gig im “Crazy Kong” (einziger Gig in Karlsruhe !) werden ”Pris’n Style” aus Mannheim sein.

April 2004

24.04.04 - Askett: der vorerst letzte Gig der RDs im Vereinigten Königreich bis zur Cornwall-Tour im November im “Three Crowns” in Askett (support: Andy De Rosa von “Granite” - cheers Andy, great stuff !). Horst performt erstmalig - und nicht ganz freiwillig - mit “Alice-Cooper-Make-up” (see “Galerie”).

Die RDs nutzen ihren Aufenthalt in England für weitere Proben in High Wycombe bei London zur Vorbereitung der Deutschland-Tour. Die Locations in Deutschland stehen mittlerweile fest und werden nach Abstimmung der Daten ins Netz gestellt (see “Tourdaten”). Fest steht mittlerweile auch der Gig in Wuppertal und in der JVA Bruchsal.

Zudem nutzen die Rolling Drunks die lange Rückreise aus Oxford für eine ausgedehnte und überaus spontane Photosession - u. a. im Ramada in London - leider ohne Neal (see “Galerie”).

März 2004

27./28. März - Neal ist in Deutschland für Probesessions zur Vorbereitung der neuen Saison. Die RDs spielen im Rahmen einer Jam-Session-Party in der ”Roten Taube” in Karlsruhe.

An diesem Wochende werden auch die ersten Termine für die neue Tour festgelegt: neben Auftritten in Karlsruhe (“Crazy Kong”, “Jubez”), im Schwarzwald (Bühl, Achern) und einer November-Tour in Cornwall, England, werden die RDs 2004 erstmalig auch in Nordrhein-Westfalen auftreten.

Geplant sind außerdem Gigs in Belgien und eine Show in München (check “Tourdaten”).

Noch immer im Bereich des Möglichen ist ein Auftritt beim Open-Air-Festival in Roskilde, Dänemark, - das ”Go” der Veranstalter ist aber nicht vor Ende April zu erwarten.

Apropos April: der für den 24. April geplante Gig in Achern wird aus logistischen Gründen nach England verlegt (Veranstaltungsort noch nicht bekannt).

06.03.04 - Oxford: noch mehr Party mit unseren englischen Freunden im Office und Basislager der RDs, dem ”King & Queen” in Wheatley.

Wir bitten alle Fans um Verständnis, dass wir zwischen dem 13. Feb und 06. März nur die vorbestellten Scheiben ausliefern können – vielen Dank für Eure Geduld!

Februar 2004

29.02.04 – Die Release-Party mit Albert Lee und Hogan's Heroes, der Roadmanagerin und den Roadies ist für die RDs nicht nur ein herausragendes Event, sondern auch ein Megaspaß (Bilder in der “Galerie”). Bei Albert's Auftritt im “Da Angelo” in Hatzenbühl greift RDs-Bassist Georg Grimm aktiv ins Geschehen ein (es muss ja nicht immer Hard Rock sein) und genießt einen tollen Abend mit alten Freunden (check “Galerie”).

29.02.04 – Karlsruhe: eine interne Party der Bandmitglieder, der technischen Abteilung und der Crew mit Familien und engsten Freunden und – eine schier unglaubliche Ehre – mit dem Grammy-Preisträger Albert Lee und den Hogan’s Heroes: Pete Wingfield, Gerry Hogan, Peter Baron, Brian Hodgson.

Am 13. Februar veröffentlichen die Rolling Drunks ihr sechstes Album ”Dark Actors Playing Games” und feiern den Event mit einem spontanen, gleichwohl aber gezielten Besäufnis bis in die frühen Morgenstunden.

Die offiziellen Release Partys finden  wie üblich gesplittet in England und Deutschland statt.

Januar 2004

Am 10. Januar wird Horst der Ehrentitel ”Laird of Glenmore” verliehen, den er sowohl im Telefonbuch als auch auf dem Grabstein tragen darf. Persönliche Mails werden auch weiterhin ohne Titel beantwortet - an einem roten Teppich für die Bühne wird gearbeitet.

Wie üblich eröffnen die RDs die neue Saison in England, dieses Mal im ”The Three Crowns” in Askett zusammen mit ”Granite”, in der Nähe von Neal’s neuem Wohnsitz in Haddenham.

Cover und Layout für das ”Dark Actors”-Album durch PHO-GRA sind bis auf einige Detailfragen so gut wie abgeschlossen. Der nunmehr endgültige Termin für den Release ist der 12. Februar auf dem hauseigenen RDM-Label.

Die Endfertigung wird wiederum über House Of Audio in Karlsdorf abgewickelt. (Vorbestellung bitte über Internet).

November 2003

Horst trifft in den Red Rock Studios in Tutzing bei München den Produzenten Leslie Mandoki auf Vermittlung des RDs-Business Managers Dr. Peter Deppe, um eine eventuelle Zusammenarbeit ab April 2004 zu besprechen.

Unabhängig davon wird das angestrebte ”Release Date” für ”Dark Actors” auf Januar verschoben.

Oktober 2003

Die RDs beenden die Life-Saison 2003 mit einem Gig in der ”Roten Taube”, Karlsruhe, anlässlich der ”Catch The Bus”-Nacht. Sie präsentieren sich – obwohl eigentlich in ihrem ”Not-Line-up” – im Groovebereich mit Neal und Georg als Rhytmusgruppe so tight wie selten zuvor.

Trotzdem vereinbaren die RDs aus privaten Gründen eine Gig-Pause bis Ende des Jahres.

September 2003

Neal und Horst legen in Wheatley Titel und Layout für das neue Album fest. Neal’s Idee folgend wird das Album ”Dark Actors Playing Games” betitelt – als Anspielung auf das Hauptthema der meisten Songs, dem unbewussten Verlust individueller Selbstbestimmung durch fädenziehende, ”dunkle Hintermänner” – dark actors (e. g. ”Angry Ape”, ”US of E”). Dies war möglicherweise die letzte sogenannte ”Cover Session” im legendären ”UK-Office” im ”King And Queen” in Wheatley.

Nur Stunden zuvor hatte Philip Goss im Appletree-Studio in Ludgershall das Mastering für den neuen Tonträger abgeschlossen.

August 2003

Overdubs (lead und backing vocals) sowie Endproduktion der ”English Recordings” im Timeless-Studio durch Neal mit Ian als Toningenieur.

Währenddessen proben Horst, Thomas und Georg das neue Tourprogramm in Karlsruhe, erstmals mit einem japanischen Drummer (programmierter ZOOM click track).

Juli 2003

In einer dreitägigen Session spielen Neal, Horst und Thomas die weiteren Songs für das neue Album in Ian Blunsden’s Timeless Studio in Upper Heyford ein. Der Kontrast zwischen der friedvollen, ländlichen Atmosphäre von Ian’s victorianischer Farm und dem düsteren, urbanen Gewölbe im Twilight Sound Studio in der ”Kulturruine” in Karlsruhe könnte größer nicht sein.

Mai  2003

Letzte Overdubs (vocals: Chor durch die Freunde vom ”BOF” für ”Karthago”) und Endmix der ”deutschen Aufnahmen” im Twilight Sound Studio.

April 2003

Nach einer eintägigen Probesession beginnen die Aufnahmen für das neue Album im Twilight Sound Studio in Karlsruhe mit Lutz Demmler am Mischpult. In vier Tagen werden sämtliche Basic Tracks und alle Gitarrensoli sowie der Piano Part der einzigen Gastmusikerin eingespielt.

Februar 2003

Anfang Februar: erste Proben mit dem in Cornwall arrangierten Material und Einarbeitung von Georg Grimm für die Live Sets.

Ende Februar: Erster Gig im neuen Line-up im ”Hirsch-Rock-Cafe” in Etzenrot im Schwarzwald.

November 2002

Kritik “Klappe auf”: “So!” – das 5. Kulturfestival in der Südstadt:

Die Südstadt feiert "So!". Unter diesem Motto steht das diesjährige Kulturfestival am 15.11.02 in der Walhalla. Neben Lesungen. gibt es natürlich auch Live-Musik, diesmal von Collabier und The Rolling Drunks. Collabier sind ein recht junges Karlsruher Quintett, das sich Hip-Hop-lastigem Crossover verpflichtet hat. Satte Powermusik und ein MC, der die Texte energetisch im Stakkato hervorbringt. Groove ist angesagt, eigene Stücke auf Deutsch und Englisch, hart und weich, aber immer fett! Zeit zu kollabieren oder für ein Cola-Bier. Apropos Trinken – The Rolling Drunks sind eine seit 1991 aktive Rock’n’Roll-Achse Oxford-Karlsruhe. Auf ihrem aktuellen Album "Modern Rome" geht es so richtig ab in Sachen dreckiger Rock und Punk-Rock – also absolut keine Kompromisse. Heavy Stuff – ihr müsst sie mögen. Wenn nicht, dann schleicht euch. -cm

Termin: 15.11.02 / Walhalla, Augartenstr. 27, KA

Juli 2002

Zur Vorbereitung der zweiten Hälfte der ”Modern Rome”-Tour (ab August 2002) wird der Life-Set intensiv geprobt, um Gitarrenarrangements und Rhythmus zu perfektionieren - darüber hinaus werden die ersten neuen Songs des nächsten Albums für den Life-Einsatz in den Set integriert.

Juni 2002

Zur Vorbereitung des neuen Albums wurde ein Landhaus in Cornwall (Südengland) angemietet, um neues Material für die Studioaufnahmen im Frühjahr 2003 zu sammeln und zu arrangieren. Einer leidenschaftlichen Tradition folgend werden die RDs auch eine Reihe akustischer Gigs in den Local Pubs spielen. Das neue Album wird voraussichtlich im Frühsommer 2003 veröffentlicht.

Mai 2002

Die beiden ersten Rolling Drunks EPs (”Frühschoppen” und ”Unplugged”) werden für eine optimale Soundwiedergabe remastered und bezüglich Cover und Booklet überarbeitet und veredelt - Neuveröffentlichung im Herbst 2002. Das ”Frühschoppen”-CD-Booklet zeigt bisher unveröffentlichte Bilder der ersten Photosession von 1991. Für das romantische Layout des ”Unplugged”-Covers konnte erneut die Liverpooler Künstlerin Elaine Grace gewonnen werden.

Januar 2002

Die RDs (mit Neal, Horst und Thomas) eröffnen die Saison mit einem Akustik-Gig im ”King and Queen” in Wheatley bei Oxford mit der ”Super Gabby Band”.

Dezember 2001

Während eines Weihnachtsbesuchs in London erklärt sich Georg bereit, die personelle Lücke während des Recording-Jahres der RDs zu schließen und bei einer Rückkehr Neals ans Schlagzeug den Bass zu übernehmen. Georg hatte bereits in der Saison 1999 / 2000 im Line-up ”The Rolling Drunks & Lisa” für den Bass-Teppich gesorgt und die Band auch als Session-Bassist während der Recording-Sessions zu ”Modern Rome” unterstützt (”Dinner”, ”Life’s A Bitch”). Obwohl Georg als Bassist eine feste Größe ist, keine leichte Entscheidung: Die RDs verlieren mit Neal als Frontmann auch einige ihrer besten Live-Songs.

Nach zweijähriger Zusammenarbeit trennen sich die RDs von Schlagzeuger Thomas Wacht wegen musikalischer Differenzen. Problematisch scheint danach die Erfüllung vereinbarter Live-Termine bei gleichzeitiger Vorbereitung der Aufnahmesessions für das neue Album.

November 2001

Neal und Horst verbringen die erste Novemberwoche in einem Cottage in dem Fischerdorf Cadgewith in Cornwall, England, um neues Material für das nächste Album als Demo zu arrangieren – bei dieser Gelegenheit kommt es zu einigen Jam Sessions mit dem Ex-Lead-Gitarristen von Alexis Corner.

August bis Oktober 2001

Fortgang der ”Modern Rome”-Tour – einer der Höhepunkte ist sicherlich der Gig im legendären ”Turning Point” in Herrenwies.

 

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